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Eine Parteilose wird in Schongau neue Sozialvorsteherin

Melanie Casanova schafft den Einzug in den Gemeinderat – die CVP verliert ihren Sitz. Die Hauswirtschaftsleiterin gibt sich als Team-Playerin.
Niels Jost
Die neue Sozialvorsteherin von Schongau heisst Melanie Casanova. (Bild: Corinne Glanzmann, 25. November 2018)

Die neue Sozialvorsteherin von Schongau heisst Melanie Casanova. (Bild: Corinne Glanzmann, 25. November 2018)

Schongau hat entschieden: Die neue Gemeinderätin heisst Melanie Casanova (44). Auf die Parteilose entfielen 182 Stimmen. Damit schnappt sich die Hauswirtschaftsleiterin den Sitz der CVP. Deren Kandidatin, Renate Stutz, holte 127 Stimmen. Der Parteilose Patrick Adler deren 97. Die Stimmbeteiligung bei der Stichwahl betrug 54,95 Prozent.

Diese war notwendig geworden, weil im ersten Durchgang von Ende September keiner der drei Kandidaten das damalige absolute Mehr von 180 Stimmen erreichte.

Melanie Casanova übernimmt damit den Sitz des zurückgetretenen Sozialvorstehers Herbert Stutz (CVP). Dieser reichte Ende Mai 2018 den Rücktritt ein. Der Grund war ein Streit mit dem Kanton über die Asyl-Ersatzabgabe aus dem Jahr 2016. Der Zwist ist mittlerweile beigelegt.

Casanova, die bereits in der Bildungskommission mitwirkt, sagte gegenüber unserer Zeitung: «In der Kommission oder anderen Organisationen habe ich gelernt, in einem Gremium gemeinsam Entscheidungen zu fällen, die nicht immer im eigenen Interesse sind, ich aber trotzdem dahinter stehen kann.»

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