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Die Polizei zeigt nach Unfall auf A2 zwei «Gaffer» an, die aus dem Auto filmten

Auf der Autobahn A2 bei Rothenburg ist am Dienstag ein Lastwagen in die Leitplanken geprallt. Aufgrund des Staus ist es daraufhin bei Sempach zu einem Auffahrunfall mit zwei verletzten Personen gekommen. Die Polizei hat zwei Autofahrer zur Anzeige gebracht, welche den Unfall gefilmt haben.

(fmü) Am Dienstag kurz nach 10:30 Uhr fuhr ein LKW auf der Autobahn A2 in Richtung Norden, als kurz vor der Autobahnraststätte Neuenkirch beim Sattelschlepper der vordere linke Reifen platzte. Daraufhin prallte er in die Mittelleitplanke, welche auf einer Länge von rund 70 Metern beschädigt wurde.

An der Strasseneinrichtung und am Sattelmotorfahrzeug entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 150'000 Franken, wie die Luzerner Polizei in einer Mitteilung schreibt. Verletzt wurde niemand. Zur Bergung des Sattelschleppers und für die Instandstellungsarbeiten war die Unfallstelle über mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen nur einstreifig befahrbar.

Dies führte in beiden Fahrtrichtungen auf der Autobahn zu Rückstau. Um etwa 13:40 Uhr hat die Fahrerin eines Lieferwagens bei Sempach das Stauende zu spät bemerkt und ist deswegen mit ihrem Fahrzeug ins Heck eines vor ihr fahrenden Personenwagens geprallt. Wie die Polizei mitteilt, erlitten dabei zwei Personen leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 13'000 Franken.

Der Lieferwagen prallte in das vor ihm fahrende Auto (Bild: Luzerner Polizei)

Der Lieferwagen prallte in das vor ihm fahrende Auto (Bild: Luzerner Polizei)

«Gaffer» müssen mit hoher Busse rechnen

Während der Aufnahme des Unfalls mit dem Sattelschlepper beobachtete die Luzerner Polizei, wie mehrere Autofahrer die Unfallstelle in geringem Fahrtempo passierten und dabei mit ihren Handys Film- und Fotoaufnahmen erstellten. Zwei Automobilisten seien deswegen zur Anzeige gebracht worden und werden sich daher vor der Staatsanwaltschaft Sursee verantworten müssen.

Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 13'000 Franken. (Bild: Luzerner Polizei)

Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 13'000 Franken. (Bild: Luzerner Polizei)

Die Polizei rechnet mit einer Busse von mehreren hundert Franken. Bei grober Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer falle die Strafe höher aus, es erfolge auch ein Eintrag ins Strafregister. Zudem prüft das Strassenverkehrsamt administrative Massnahmen wie zum Beispiel ein Ausweisentuzg.

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