Video

Der neue FCL-Trainer Celestini lobt die Professionalität bei den Verhandlungen und wird sein Deutsch verbessern

Die erste Medienkonferenz mit dem neuen FCL-Trainer Fabio Celestini ist vorbei. Die Hauptthemen waren seine Sprachkenntnisse sowie die Spielidee und die Luzerner DNA.

Janick Wetterwald
Hören
Drucken
Teilen
Fabio Celestini wurde am Freitag vorgestellt.

Fabio Celestini wurde am Freitag vorgestellt.

Alexandra Wey/Keystone

Das wichtigste in Kürze

  • Fabio Celestini freut sich auf seinen ersten Job in der Deutschschweiz und seine kurze Antrittsrede hält er auf Hochdeutsch. Die Antworten auf die Fragen der Journalisten gibt er auf Französisch. Er sieht sein neues Engagement auch als Chance, sein Deutsch zu verbessern. Um die Emotionen zu transportieren, sei aber nicht jedes einzelne Wort entscheidend.
  • Das Votum für Celestini sei am Ende klar gewesen, sagt Sportchef Remo Meyer. Es gab eine Liste mit Namen, es fanden mehrere Gespräche statt. Am Ende habe man sich für Celestini entschieden. Die Vertragsdauer von eineinhalb Jahren habe nichts damit zu tun, dass der 44-Jährige bei Lugano noch einen Vertrag bis 2021 gehabt habe.

Die Medienkonferenz im Ticker zum Nachlesen:

11:32 Uhr

Das war die letzte Frage und Markus Krienbühl beendet die Medienkonferenz. 

11:31 Uhr

Warum bekam René van Eck so schnell eine Absage? Meyer: «Ich schätze René van Eck sehr und es ist korrekt, dass er hier bei uns war. Inhalte der Gespräche bleiben aber vertraulich.»

11:30 Uhr

Wie lief der Prozess der Trainersuche? Meyer: «Es gab eine Liste mit Namen, danach fanden Gespräche statt und wir haben uns für Celestini entschieden - ein ganz normaler Prozess.»

11:29 Uhr

Claudio Lustenberger wird gemäss Meyer seine Arbeit mit den jungen Talenten intensivieren, so gut es ihm neben seinen anderen Aufgaben möglich ist. 

11:28 Uhr

Den Vergleich mit Thomas Häberli und Fabio Celestini hinsichtlich der Vertragsdauer könne man nicht machen, sagt Meyer. Denn das seien zwei ganz andere Ausgangslagen. Hintergrund: Häberli hatte zu Beginn einen Vertrag für ein halbes Jahr bekommen, Celestini jetzt für eineinhalb Jahre.

11:27 Uhr

Die Vertragsdauer bis Sommer 2021 hat gemäss Remo Meyer nichts mit dem Vertrag von Celestini in Lugano zu tun, der ebenfalls so lange gelaufen wäre.

11:25 Uhr

Bleibt die Mannschaft gleich? Sportchef Meyer sagt: «25 Kaderspieler (davon drei Goalies) sind nach dem Abgang von Remo Arnold da. Zu allfälligen Abgängen von Idriz Voca oder Blessing Eleke gibt es keine Neuigkeiten.» 

11:23 Uhr

Wieso die Entscheidung so lange gedauert habe, wird Celestini gefragt. «Es gehört immer ein Prozess dazu, der eben seine Zeit braucht. Die Verhandlungen waren aber stets sehr klar und ohne grosse Umwege.»

Meyer ergänzt: Es fanden mehrere, ausführliche Gespräche statt und es brauchte noch die Vertragsauflösung von Lugano. 

11:21 Uhr

Nach seinen Engagements in der französischen und italienischen Schweiz, sei er nun gespannt, wie es in der Deutschschweiz laufe. Es sei für ihn nach Lugano klar gewesen, dass sein nächster Job in der Deutschschweiz sei. Es sei ein neuer Spirit, eine neue Atmosphäre die er nun erleben werde.

11:19 Uhr

Celestini war sofort interessiert am Job, als Meyer mit ihm Kontakt aufnahm. Ausschlag gab unter anderem die Professionalität, die er in den Verhandlungen mit dem Verein spürte.

11:16 Uhr

Wie definiert Celestini die FCL-DNA? «Es geht im Fussball immer um den Ball. Ihn schnell erobern und versuchen was daraus zu machen. Lausanne und Lugano seien verschiedene Mannschaften gewesen, auch in ihrer Spielweise. Er sei anpassungsfähig. Seine Idee ist da, aber die Spielweise ist mit jeder Mannschaft anders.»

Es gehe nun in den nächsten Wochen darum, das für den FCL zu finden. 

Meyer sagt: «Die Luzerner DNA bezüglich Spielweise und Idee ist da.» Darum passe Celestini zu seinen Vorstellungen.

11:10 Uhr

Es sei wichtig, die Emotionen rüberzubringen. Dazu ist es nicht zwingend, dass jedes Wort einzeln verstanden wird. Es sei für ihn auch super, hier zu sein und die Sprache nun besser zu lernen.

Meyer ergänzt: Celestini wird einen intensiven Deutschkurs besuchen, wie es andere Spieler und Staff-Mitglieder auch schon gemacht haben. 

11:08 Uhr

Die Fragerunde auf Hochdeutsch beginnt, Celestini wird auf französisch antworten. In der ersten Frage geht es dann auch um die Sprache. Lernt sie Celestini und ist es für den Verein nicht ein Risiko? Meyer sagt: «Es ist eine Herausforderung aber kein grösseres Problem. Celestini spricht vier Sprachen fliessend.»

Celestini sagt: «Das ist kein Problem für mich. Ich spreche französisch und italienisch. Leider habe ich nie in der Deutschschweiz gespielt. Ich verstehe aber Deutsch und werde in den nächsten Wochen auch meine Kenntnisse auffrischen.»

11:07 Uhr

Er sei hochmotiviert und freue sich die Mannschaft kennenzulernen und mit ihr gemeinsam die kurze Vorbereitung auf die Rückrunde anzugehen. 

11:07 Uhr

Celestini spricht auf Hochdeutsch und entschuldigt sich im ersten Satz für seine Sprache. Er werde sich darin verbessern. Danach dankt er dem Verein, dass er beim FC Luzern Trainer sein darf. Nach Lugano und Lausanne sei er nun auch in der dritten Sprachregion angekommen.

11:05 Uhr

Wichtig sei die Besetzung des Assistenztrainers mit Genesio Colatrella. Er kenne den Verein und die Leute. Das gleiche gelte für Claudio Lustenberger, der ebenfalls stärker mit der 1. Mannschaft zusammenarbeiten wird.

11:04 Uhr

Meyer sagt, Celestini sei eine Führungsperson und ein Fussballfachmann mit klarer Handschrift. Seine Philosophie decke sich mit der des FC Luzern: offensiv, mutig, flexibel.

11:03 Uhr

Zuerst nimmt Sportchef Remo Meyer Stellung: «Es waren intensive letzte Wochen. Am Schluss war das Votum für Fabio Celestini klar und aus voller Überzeugung.»

11:00 Uhr

Pünktlich ist er, der neue Trainer: Fabio Celestini ist da. 

10:56 Uhr

Sportlich steht der FC Luzern nach der Vorrunde mit 18 Punkten aus 18 Spielen auf dem 8. Platz der Tabelle. 4 Punkte beträgt der Vorsprung auf Neuenburg Xamax auf dem Barrageplatz.  

10:54 Uhr

Wie gewohnt ist der FCL-Medienraum gut gefüllt. Um 11 Uhr werden die Herren Celestini und Meyer zusammen mit dem Medienverantwortlichen Markus Krienbühl erwartet. 

10:52 Uhr

Das sagt FCL-Sportchef Remo Meyer in der Medienmitteilung zum neuen Trainer: «Fabio Celestini ist in der Schweiz einer der spannendsten Trainer mit einem ausgezeichneten Leistungsausweis. Seine bisherigen Mannschaften wiesen eine klare Handschrift und hohe Einsatzbereitschaft aus – etwas das für uns in der anstehenden Rückrunde enorm wichtig sein wird. Fabio Celestini ist ein kluger und moderner Trainer, der mit den ihm zur Verfügung gestellten Mannschaften tolle Arbeit geleistet hat.»

10:50 Uhr

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler Celestini spricht nicht gut Deutsch. Darum findet übrigens auch die Pressekonferenz nicht auf Deutsch statt. Helfen bei der Kommunikation wird ihm im Trainingsalltag der neue Assistenztrainer Genesio Colatrella. Dieser war bisher für die Nachwuchsarbeit beim FCL zuständig. Colatrella löst Manuel Klökler als Assistent ab. Der Deutsche muss den FC Luzern trotz eines laufende Vertrags bis 2021 verlassen.

10:40 Uhr

Fabio Celestini heisst der neue Trainer beim FC Luzern. Er ist der Nachfolger von Thomas Häberli, der zum Ende der Vorrunde entlassen wurde. Celestini ist 44 Jahre alt und trainierte vorher in der Schweiz bereits den FC Lugano und den FC Lausanne. 

Fabio Celestini.

Fabio Celestini.

Urs Flüeler/Keystone

Zur Erinnerung: Das sagte FCL-Sportchef Remo Meyer nach der Entlassung von Thomas Häberli.

Beitrag vom Zentralschweizer Fernsehen Tele 1:

Mehr zum Thema