Seetaler Spitex schliesst das Geschäftsjahr erfolgreich ab – wegen Fachkräftemangel lassen sich neue Stellen aber nur schwer besetzen

Die Spitex Hochdorf und Umgebung ist mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. Trotz regelmässigen Ausbildungen bleibt der Fachkräftemangel aber vorhanden.

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(lil) Der Verein Spitex Hochdorf und Umgebung hielt am Montag die 27. Generalversammlung ab. Der Verein sorgt in allen elf Seetaler Gemeinden für die ambulante Pflege und Unterstützung älterer Menschen, schreibt die Spitex Hochdorf. Somit decke sie als drittgrösste Anbieterin des Kantons ein Einzugsgebiet von run 33'000 Personen ab.

Im vergangenen Jahr bezog der Verein seinen neuen Stützpunkt in Hochdorf. Dort können laut Mitteilung die Bedürfnisse an Organisation und Ausbildung besser erfüllt werden. Die Spitex Hochdorf beschäftige zurzeit 77 Mitarbeitende, Tendenz steigend.

Mit dem Geschäftsjahr 2019 ist die Spitex zufrieden, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Das Geschäftsjahr werde finanziell positiv abgeschlossen. Die Tarife blieben vorläufig gleich. Auch wenn der Verein seine Ausbildungsverpflichtung erfülle, sei auch bei der Spitex der Fachkräftemangel vorhanden und neue Stellen sind schwierig zu besetzen.

Weiter tritt an der Generalversammlung die seit elf Jahren amtierende Rita Amrein-Wallimann aus dem Vorstand zurück. Ihren Platz nimmt Rebekka Gretener-Egli ein.

Die weitere Auftragsentwicklung sei aufgrund der Coronapandemie schwierig einzuschätzen. Die Nachfrage nach Spitexdiensten steige auf alle Fälle wieder, nachdem sie zu Beginn der Krise abgenommen habe.