Die Stadt Luzern soll die Gütschbahn retten

Der Zweckverband öffentlicher Agglomerationsverkehr (ÖVL) erstellt einen Bericht über den Zustand der Gütschbahn in Luzern. Aufgrund dessen will die Stadt Luzern dann entscheiden, ob sie sich finanziell am Erhalt der Bahn beteiligen will.

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Fährt nicht mehr: Die Gütschbahn. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Fährt nicht mehr: Die Gütschbahn. (Bild Adrian Baer/Neue LZ)

Dies teilte die Stadt Luzern am Donnerstag als Antwort des Stadtrates auf ein dringliches Postulat der Grünen Fraktion mit. Diese befürchtet, dass der russische Besitzer des Hotel Gütsch, Alexander Lebedew, die Gütschbahn endgültig einstellen will.

Da die Gütschbahn insbesondere für ältere Menschen und Kinder ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel sei, müsse die Stadt sich finanziell an der Sanierung der Bahn beteiligen, so die Grünen. Ein Shuttle-Bus sei kein gleichwertiger Ersatz. Zudem soll die Bahn im Tarifverbund integriert werden.

Ende Juni weiss man mehr
Der Bericht des ÖVL wird Ende Juni erwartet und soll Auskunft geben über den technischen Zustand der Bahn, die notwendigen Frequenzen für einen Betrieb sowie Massnahmen zur Integration der Gütschbahn in die Struktur des Tarifverbundes.

Aufgrund des Berichts wolle sich die Stadt entscheiden, wie und in welchem Umfang der Betrieb der Bahn sichergestellt werden könne, und ob sich die Stadt finanziell engagieren soll, heisst es in der Mitteilung

sda