Die Stiftung Hof Rickenbach hat den Kaufvertrag für das Kloster unterschrieben

Im ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster wird das Angebot für Menschen mit Demenz weitergeführt und mit einem neuen Angebot für junge Demenzbetroffene erweitert.

Susanne Balli
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Mit dem bestehenden Betrieb Hof Obergrüt in Ruswil plant die Stiftung Hof Rickenbach ein zusätzliches Angebot für Menschen mit Demenz. Neu soll es im ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster in Rickenbach auch Wohngruppen und Arbeitsplätze für junge Menschen mit Demenz geben. Jetzt ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Stiftung Hof Rickenbach hat am 10. September 2020 den Kaufvertrag für das ehemalige Kloster unterschrieben, heisst es in einer Mitteilung.

Baugesuch wurde eingereicht

Derzeit beschäftigt sich ein Projektteam mit der Realisierung des 12 bis 13 Millionen Franken teuren Projekts. Das Baugesuch für die Umbaumassnahmen wurde eingereicht, die Bewilligung wird in diesem Herbst erwartet. Das Projekt beinhaltet den Kauf der Liegenschaft, die Sanierungs- und Umbaumassnahmen im Innen- sowie im Gartenbereich und die nötigen Beschaffungen für die Betriebsaufnahme. Die finanziellen Mittel werden durch Spenden generiert. Die Stiftung Hof Rickenbach ist weiterhin auf der Suche nach finanzieller Unterstützung für das Projekt.

Im Juni 2019 haben die noch verbliebenen Schwestern das Kloster Rickenbach verlassen und sind ins Kloster Arenberg nach Koblenz (DE) umgezogen. Nach ersten Gesprächen wurde deutlich, dass mit dem Verein Hof Obergrüt ein vielversprechender Weg für die Nutzung des gesamten Areals angegangen wird. Hof Obergrüt liegt in Sigigen in der Gemeinde Ruswil, und bietet seit dem Jahr 2005 Ferien- sowie Tagesplätze für Menschen mit Demenz zur Entlastung der pflegenden Angehörigen an. Vor kurzem wurden sich beide Parteien einig.

Hinweis: Weitere Infos unter www.projekt-hofrickenbach.ch