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Die Theaterlüüt Ämme zwischen Himmel und Hölle

Seit Freitag spielen die Theaterlüüt Ämme wieder Theater. Wie gewohnt präsentieren sie den Zuschauern eine turbulente Komödie. «Irgendwo im Nirgendwo» von Wolfgang Binder bietet viel Humor, mitunter auch tiefschwarzen.
Yvonne Imbach
Die Theaterlüüt Ämme bei der Hauptrobe des Stückes «Irgendwo im Nirgendwo». (Bild: Manuela Jans-Koch, Emmen, 2. Mai 2019)

Die Theaterlüüt Ämme bei der Hauptrobe des Stückes «Irgendwo im Nirgendwo». (Bild: Manuela Jans-Koch, Emmen, 2. Mai 2019)

Markus Walther (Joel Müller) hat Pech: Auf dem Weg zu seinen künftigen Schwiegereltern, denen er vorgestellt werden soll, erleidet er einen Autounfall. Höchst verwundert über seinen Tod landet er im «Nirgendwo», wo Frau Düvell (Angela Del Tufo) und Herr Engelen (Bernhard Müller) schon auf ihn warten. Geht es hinab ins Fegefeuer oder doch in den Himmel? Die Streitereien der beiden enden darin, dass Markus eine Prüfung bestehen muss: Einen Tag kann er zurück auf die Erde, darf aber nur die Wahrheit sagen. Wie er unter diesen Umständen seine Schwiegereltern in Bedrängnis bringt, kitzelt die Lachmuskeln der Zuschauer im Dauertakt.

Szene aus «Irgendwo im Nirgendwo». (Bild: Manuela Jans-Koch, Emmen, 2. Mai 2019)

Szene aus «Irgendwo im Nirgendwo». (Bild: Manuela Jans-Koch, Emmen, 2. Mai 2019)

Jedes Mitglied hat mehrere Aufgaben

Regie führte Sandra Wanner; sie hat in rund 50 Proben die acht Spielerinnen und Spieler zur Bühnenreife gebracht hat. «Drei Personen stehen das erste Mal auf der Bühne. Ich bin sehr zufrieden, wie sie sich entwickelt und wie gut sich alle zu einem Team zusammengefügt haben», lobte die Regisseurin nach einer der letzten Proben.

Die Theaterlüüt Ämme gibt es seit gut siebzig Jahren. Mit 13 Mitgliedern sind sie wohl der kleinste Theaterverein der Region. Präsidentin Fränzi Odermatt erklärt: «Bei uns hat jeder mehrere Aufgaben. Nebst dem Spiel müssen auch Vorstandsarbeiten, Bühnenbau, Regie, Maske und Frisuren bewältigt werden. Wir haben einfach alle Freude am Theater, sonst würden wir dies wohl nicht mit so viel Herzblut machen.»

Hinweis: Aufführungen vom 4. bis 17. Mai im Pfarreiheim Emmen, Reservationen unter www.theater-emmen.ch oder Telefon 076 492 57 12.

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