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Die Tschuttiheftli-Jury hat zu tun: 523 wollen Bildli zeichnen

Mit einer Illustration des argentinischen Fussballgotts Diego Maradona konnte man sich als Mitzeichner für das Luzerner Tschuttti-Heftli bewerben. Die Einsendungen für das Heftli zur WM 2018 sind aus aller Welt hereingeflattert.
Ein Wettbewerbsresultat zum Überziehen: Als Bewerbung für die Mitwirkung am Tschuttiheftli musste man eine Illustration von Diego Armndo Maradona einreichen. (Bild: PD)

Ein Wettbewerbsresultat zum Überziehen: Als Bewerbung für die Mitwirkung am Tschuttiheftli musste man eine Illustration von Diego Armndo Maradona einreichen. (Bild: PD)

Vier Millionen Tschuttibildli haben die Macher des Projekts im Jahr 2016 gedruckt. Das Projekt Tschutti-Heftli, vor elf Jahren in der Stube des Luzerners Silvan Glanzmann entstanden, lehnt sich an die Sammelalben für Fussballer-Bilder an. Doch in der Luzerner Version sind die Porträts keine Fotos, sondern Illustrationen, kleine Kunstwerke zum Einkleben.

Der Ruf des Tschutti-Heftlis scheint mittlerweile um die Welt zu gehen: Für das Heftli zur WM 2018 hätten sich 523 Illustratorinnen und Illustratoren aus 60 Ländern beworben, teilen die Tschutti-Herftli-Macher mit. Dazu musste man ein Porträt von Diego Maradona einsenden. Die meisten Arbeiten stammen aus der Schweiz und Deutschland, dicht gefolgt von solchen aus Russland und dem Iran.

Nun beginnt die Arbeit der Jury: Sie bestimmt, wer eines der Teams zeichnen darf, die im kommenden Jahr in Russland zur Fussball-Weltmeisterschaft antreten. Dabei werden sowohl der sportliche als auch der künstlerisch-kreative Aspekt beurteilt, denn die Jurymitglieder stammen entweder aus dem einen oder dem andern Bereich. Bis Ende Oktober soll die Auswahl der Zeichnerinnen und Zeichner feststehen.

Der Luzerner Verein Tschutti-Heftli ist nach eigenen Angaben nicht gewinnorientiert, er versteht die Sammelbilder als Beitrag zur Fussballkultur jenseits von Mainstream und Kommerz. Der Verkaufsertrag dient zur Deckung der Produktionskosten, zudem erhalten die Künstler eine kleine Entschädigung für ihre Arbeit. Ein Teil des Ertrags geht zudem an das Kinderhilfswerk Terre des hommes Schweiz.

pd/cv

Eine Auswahl von Tschuttibildli. (Bild: PD)

Eine Auswahl von Tschuttibildli. (Bild: PD)

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