«Die Uni Luzern muss nicht wachsen»

Ökonom Rudolf Walser empfiehlt Qualität statt Quantität: Statt mit einer neuen Wirtschaftsfakultät soll die Uni Luzern mit besseren Professoren punkten.

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Blick ins Treppenhaus der neuen Uni Luzern. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Blick ins Treppenhaus der neuen Uni Luzern. (Bild: Dominik Wunderli/Neue LZ)

Die Universität Luzern will die drei bisherigen Fakultäten um eine Wirtschaftsfakultät zu ergänzen. Im Interview mit der Neuen Luzenrer Zeitung sagt der Ökonom Rudolf Walser, dass eine neue Fakultät nicht nötig ist: «Die Uni Luzern muss nicht wachsen.» Er rät stattdessen, die Qualität der drei jetzigen Fakultäten (Theologie, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Rechtswissenschaften) zu steigern, um national oder gar international einen Spitzenplatz zu erreichen.

Ausserdem teilt Walser die Bedenken einer Konkurrenzsituation der Hochschule Luzern, die bereits eine Abteilung Wirtschaft betreibt. Die Trennung von Grundlagenforschung an Unis und Anwendungsforschung an Hochschulen «ist in der Realität längst überholt.»

Alexander von Däniken

HINWEIS
Rudolf Walser (70) ist Doktor der Ökonomie und seit 2008 teilzeitlich als Senior Consultant bei Avenir Suisse tätig, einer unabhängigen Stiftung, die Ideen zur gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Entwicklung der Schweiz liefert.

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Rudolf Walser am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.