Die Universität soll Sponsoren suchen

Eine Wirtschaftsfakultät an der Uni kostet bis zu 2 Millionen pro Jahr. Diese Mittel soll die Universität Luzern vorab selber auftreiben, fordert Regierungsrat Reto Wyss.

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Bildungsdirektor Reto Wyss während der Uni-Debatte im Luzerner Kantonsrat. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bildungsdirektor Reto Wyss während der Uni-Debatte im Luzerner Kantonsrat. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Für den Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss ist nach dem grundsätzlichen Ja des Kantonsrats zu einer Wirtschaftsfakultät an der Uni Luzern klar: Die Kosten dafür können bis zu 2 Millionen Franken pro Jahr betragen. Das sind knapp 600'000 Franken mehr, als Uni-Rektor Paul Richli vor der Parlamentsdebatte beteuert hatte. Auch klar ist für Wyss, dass die Uni auf Sponsorensuche gehen muss. «Für die Finanzierung der Wirtschaftsfakultät ist in erster Linie die Uni selber gefordert», sagt Wyss im Interview mit der Neuen Luzerner Zeitung. Die ersten Wirtschaftsstudenten sollen 2014 ausgebildet werden. Bedingung ist, dass Uni und Hochschule ein gemeinsames Konzept für das neue Angebot vorlegen können.

Regionale Trägerschaft denkbar

Erstmals öffentlich macht Wyss auch seine Gedanken zu einer künftigen Trägerschaft der Uni. Der CVP-Politiker könnte sich dereinst eine regionale Trägerschaft durch die Zentralschweizer Kantone vorstellen – so, wie das bei der Hochschule in einem Konkordat geregelt ist. Die Uni Luzern strahle schliesslich in die ganze Zentralschweiz aus.

Lukas Nussbaumer

Das ausführliche Interview mit Bildungsdirektor Reto Wyss lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.