Subventionsdebakel
Die VBL schreiben zwei weitere Verwaltungsrats-Posten aus

Die Verkehrsbetriebe Luzern wollen ihren Verwaltungsrat mit zwei Posten ergänzen: Schwerpunkte sollen das HR-Management und die Digitalisierung sein.

Simon Mathis
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Ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern überquert die Seebrücke.

Ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern überquert die Seebrücke.

Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 26. November 2020)

Nach dem Rücktritt des bisherigen Verwaltungsrates der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) hat die Stadt Luzern als VBL-Eignerin einen dreiköpfigen Übergangsverwaltungsrat gewählt. Dieses Gremium soll nun erweitert werden; die Verkehrsbetriebe haben zwei weitere Mandate ausgeschrieben, wie der Website des Unternehmens Verwaltungsrat Management AG zu entnehmen ist. Schwerpunkt der ersten Stelle soll auf dem strategischen HR-Management liegen, das Ressort des zweiten Mandates lautet «Digitalisierung und Neue Technologien».

Im Interview mit unserer Zeitung sagte VBL-Verwaltungsratspräsident Renzo Simoni:

«Wir streben an, die neuen Mitglieder an der Generalversammlung im Mai 2021 wählen zu lassen.»

Gewählt werden die Mitglieder vom Luzerner Stadtrat als Vertreterin der VBL-Alleinaktionärin, der Stadt Luzern. Der derzeitige Übergangsverwaltungsrat setzt sich zusammen aus Präsident Renzo Simoni, Rechtsanwalt Kurt Moll und Wirtschaftsprüfer Patrick Bieri. Letzterer vertritt im Gremium die Interessen der Stadt Luzern.

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