DIERIKON: Komax macht 29 Prozent weniger Gewinn

Die in der Kabelverarbeitung und Montage-Automation tätige Komax-Gruppe in Dierikon hat 2008 einen Rückgang des Reingewinns um 29 Prozent auf 23,2 Millionen Franken hinnehmen müssen.

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Blick in die Komax-Produktion in Dierikon, wo seit letztem Dezember Kurzarbeit eingeführt worden ist. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick in die Komax-Produktion in Dierikon, wo seit letztem Dezember Kurzarbeit eingeführt worden ist. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Die Aktionäre sollen eine Dividende von zwei Franken je Aktie erhalten. Der Umsatz sank, wie berichtet, um zwei Prozent auf 341,9 Millionen Franken.

«Angesichts des weltweiten Konjunktureinbruchs im zweiten Semester» seien die Ergebnisse der Komax Gruppe für 2008 durchaus als «solides Resultat» zu werten, wie das Unternehmen mitteilt. Das Umfeld und die Zielmärkte hätten sich im Berichtsjahr sehr heterogen entwickelt. Während Komax im ersten Halbjahr noch vom starken Automatisierungstrend und von der zunehmenden Sensibilisierung für Umweltthemen in den Absatzmärkten profitieren konnte, waren die Auswirkungen des Konjunktureinbruchs im zweiten Semester deutlich spürbar – vor allem im Kabelverarbeitungsmarkt.

Komax erwartet für 2009 ein allgemein schwieriges Marktumfeld, insbesondere im Automobilbereich, wobei darauf hingewiesen wird, dass eine «verlässliche Prognose» nicht als möglich erachtet wird. Bis Mitte des laufenden Jahres werden rund 60 Stellen in automobilnahen Bereichen abgebaut, davon zwei Drittel in der Schweiz. Zudem könne die Kurzarbeit entsprechend der Marktentwicklung ausgedehnt werden.

ap/scd