DIERIKON: Komax macht rund 40 Prozent weniger Umsatz

Die Komax-Gruppe schliesst das Geschäftsjahr 2009 mit 38 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Allerdings liegt der Umsatz noch immer bei 211,5 Millionen Franken.

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Ein Mitarbeiter in der Komax in Dierikon. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Mitarbeiter in der Komax in Dierikon. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Mit einem Verlust von 19,8 Millionen Franken schliesst die Komax-Gruppe mit Sitz in Dierikon das Geschäftsjahr 2009 um 38 Prozent tiefer als im Vorjahr. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst, sei der Verlust der erste in der Unternehmensgeschichte.

Insgesamt betrug der Jahresumsatz noch 211,5 Millionen Franken (2008: 342,7 Millionen). Am stärksten habe es den Bereich Wire mit Kunden aus der Automobilindustrie getroffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Aber auch der Umsatz im Solarbereich sei rückläufig gewesen.

Erholung im Jahr 2010
Für das Jahr 2010 geht die Komax-Gruppe aber wieder von einem Gewinn aus. Wie das Unternehmen mitteilt, seien die Geschäftsbereiche Wire und Solar im Verlauf des vierten Quartals 2009 wieder stark belebt worden. Im zweiten Halbjahr 2009 lag der Bestellungseingang der Komax-Gruppe rund 70 Prozent über dem Wert des ersten Halbjahres.

Das Eigenkapital der Komax-Gruppe betrug laut Mitteilung per Ende 2009 199,9 Millionen Franken, was einer «sehr soliden Eigenkapitalquote von 68,7 Prozent» entspreche.

Verschiedene Maschinen in Produktion
Die Komax-Gruppe produziert Maschinen zur Verarbeitung von Kabeln und zur Herstellung von Kabelbäumen. Endmärkte für die Kabelverarbeitung sind die Automobilindustrie, der Haushaltgeräte- und der Elektronikmarkt.

Für die Solarindustrie produziert das Unternehmen Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen. Und in der Medizinaltechnologie stellt Komax Maschinen und Systeme zur Montage von Insulinverabreichungsgeräten, Inhalatoren oder Spritzen her.

ana