DIERIKON: Komax mit deutlichem Gewinneinbruch

Beim Maschinenhersteller Komax ist 2012 der Betriebsgewinn um fast 70 Prozent auf 14,4 Mio. Fr. eingebrochen. Auch der Reingewinn liegt mit noch 10 Mio. Franken um 75 Prozent tiefer.

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Tano Vitalino in der Produktion der Komax in Dierikon. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Tano Vitalino in der Produktion der Komax in Dierikon. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Restrukturierungskosten in Höhe von 1,7 Mio. Fr. sowie Rückstellungen und Wertberichtigungen von 4,8 Mio. Fr. belasten das Ergebnis des vergangenen Jahres, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Komax spricht von einem Jahr voller Herausforderungen, in dem sich das Unternehmen über alles gesehen gut behauptet habe.

Bereits Mitte Januar hatte der Maschinenhersteller die provisorischen Zahlen zu Umsatz und Auftragseingang mitgeteilt. Gemäss den nun definitiven Zahlen fiel der Umsatz um 22 Prozent auf 288,2 Mio. Franken. Der Auftragseingang sank wie erwartet um 24 Prozent auf 287,9 Mio. Franken.

Das Geschäftsjahr sei durch eine äusserst erfreuliche Dynamik der Kabelmaschinensparte (Wire) gekennzeichnet gewesen. Hier sei die bereits gute Marktstellung durch zwei Akquisitionen weiter ausgebaut worden, heisst es. Auf der anderen Seite verzeichneten Komax Solar und Komax Medtech marktbedingt deutliche Umsatzrückgänge, die tiefgreifende Massnahmen erforderten.

Für das Jahr 2013 rechnet das Unternehmen mit einem deutlich besseren Ergebnis. Der makroökonomische Ausblick sei jedoch unverändert unsicher, und die Visibilität bleibe gering. So sei es weiterhin generell schwierig, Prognosen zu treffen.

Zudem kommt es zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Melk Lehner stellt sich an der diesjährigen Generalversammlung nach 25 Jahren als Mitglied nicht mehr zur Wiederwahl. Der Verwaltungsrat beantragt, Roland Siegwart (Jahrgang 1959) neu für eine Amtsperiode von drei Jahren ins Aufsichtsgremium zu wählen. Siegwart ist Professor am Institut für Robotik und intelligente Systeme an der ETH Zürich.

sda