DIERIKON: Komax nimmt 100-Millionen-Kredit auf

Banken greifen dem Dierikoner Industriebetrieb Komax unter die Arme. Die unter der Krise in der Automobilbranche leidende Firma kriegt Kredite in der Höhe von 100 Millionen Franken.

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Blick in die Produktion der Komax in Dierikon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick in die Produktion der Komax in Dierikon. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Laut einer Mitteilung der Komax vom Freitagmorgen ist der bis 31. Januar 2013 gültige Kreditvertrag in dieser Woche unterzeichnet worden. Das Bankenkonsortium steht unter der Führung der Credit Suisse. Die Kreditlinie schaffe die notwendige unternehmerische Flexibilität, sichere die Finanzierung der Geschäftstätigkeit und garantiere die weitere Umsetzung der Unternehmensstrategie, heisst es weiter. «Der erfolgreiche Abschluss der Vereinbarung dokumentiert das Vertrauen der Banken in Komax und in die positiven Zukunftsperspektiven der Gruppe.»

Mit einem Anteil von rund 40 Prozent ist Komax nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Standardmaschinen im Kabelverarbeitungsmarkt. Ausserdem setzt Komax auf die Wachstumsmärkte Photovoltaik und Medizinaltechnologie.

Die Komax Gruppe betreibt Produktionswerke in der Schweiz, in Frankreich, in den USA, in Malaysia und in China. Die Standorte in der Schweiz liegen in Dierikon, Rotkreuz, Stans und La Chaux-de-Fonds.

Stellenabbau wegen Finanzkrise
Wegen der Krise in der Automobilbranche sah sich Komax gezwungen, per Ende September 40 Arbeitsplätze im lädierten Kabelsegment abzubauen. Die Mehrheit davon ging in der Zentralschweiz verloren: 19 Stellen am Hauptsitz in Dierikon, 7 in Stans. Im gesamten Kabelsegment sind etwa 600 Mitarbeiter tätig.

pd/bac