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DIERIKON: Komax: Umsatz bricht im Krisenjahr 40% ein

Die Dierikoner Komax Gruppe blickt auf ein sehr schwieriges Geschäftsjahr zurück. Sie musste – zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte – einen Verlust hinnehmen.
Blick in die Produktion in Dierikon. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick in die Produktion in Dierikon. (Archivbild Pius Amrein/Neue LZ)

Im Jahr 2009 ist der Umsatz der Komax Gruppe um rund 40% von 342 Mio. Franken (Jahresumsatz 2008) auf 210 Mio. Franken eingebrochen, wie das Unternehmen mitteilt. Am stärksten habe es dabei den Kabelverarbeitungs-Bereich getroffen. Ein Grossteil der Kunden in diesem Geschäft ist in der Automobilindustrie tätig. Aber auch der Umsatz im bis anhin stark wachsenden Solarbereich war rückläufig. Einzig der konjunkturell robustere Teil Medizinaltechnologie hat sich im Jahr 2009 gut entwickelt und konnte zulegen.

Mehr Bestellungen im vierten Quartal
Immerhin dürfe festgestellt werden, dass sich das Geschäft im Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 wieder stark belebt habe und dass der Tiefpunkt sowohl im Bereich «Wire» wie auch im Bereich Solar überschritten sei, wie es weiter heisst. Der Bestellungseingang der Komax Gruppe lag im zweiten Halbjahr 2009 bereits wieder um 70 Prozent über dem sehr tiefen Wert des ersten Halbjahres 2009. Insgesamt reduzierte sich der Jahresbestellungseingang von 380 Mio. Franken im Jahr 2008 auf 220 Mio. Franken im Jahr 2009.

Erstmals in ihrer Geschichte muss die Komax Gruppe mit einem negativen Betriebsergebnis rechnen. Im vierten Quartal 2009 konnte allerdings wieder ein positives Betriebsergebnis realisiert werden.

Keine Kurzarbeit mehr in der Kabelverarbeitung
Die für Komax wichtigen Märkte scheinen sich wieder zu stabilisieren, wie das Unternehmen prognostiziert. Sollte sich diese Erholung fortsetzen, rechnet die Gruppe für das Jahr 2010 wieder mit einem Wachstum. Im Bereich «Wire» hat sich die Auftragslage verbessert, die Kurzarbeit wird aufgehoben, im Solarbereich entwickelt sich der kristalline Teil dank innovativer Produkte gut, und die Business Unit Medtech startete mit einem hohen Bestellungsbestand ins neue Jahr.

scd

HINWEIS
Eine detaillierte Erläuterung der Abschlüsse erfolgt anlässlich der Medienkonferenz und Analystenpräsentation am 24. März 2010.

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