DIERIKON: Komax: Umsatz und Gewinn stark rückläufig

Die Komax Gruppe erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatz von 101,2 Mio. Franken, was einen Rückgang von 40,6 Prozent entspricht. Das hat Konsequenzen.

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Blick in die Produktion von Komax. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Blick in die Produktion von Komax. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Geprägt durch das «aussergewöhnlich schwierige» wirtschaftliche Umfeld beendete die Komax Gruppe das erste Halbjahr 2009 mit einem Gruppenverlust von -11 Mio. Franken (Vorjahr: 14,5 Mio.), wie das Unternehmen mit Sitz in Dierikon mitteilt. Auf EBIT-Stufe resultierte ein Verlust von -13 Mio. Franken (Vorjahr: 20,1 Mio.). Der Bestellungseingang reduzierte sich im ersten Halbjahr 2009 um 61 Prozent auf 82,7 Mio. Franken (Vorjahr: 209,7 Mio.). Die Einbussen entstanden vor allem im Bereich Wire, ausgelöst durch den massiven Rückgang des Automobilmarktes. Die Eigenkapitalquote liegt nach wie vor bei soliden 69,6 Prozent.

Weiterer Stellenabbau
Die bereits eingeleiteten massiven Kostensenkungsprogramme werden konsequent weitergeführt respektive noch ausgebaut, wie es weiter heisst. Der Halbjahresabschluss beinhaltet bereits Restrukturierungskosten von 1 Mio. Franken. Auf Grund der nur sehr zögerlichen Erholung in den automobilnahen Bereichen wird Komax ein weiteres Kostensenkungsprogramm einleiten, um die Strukturen und Kapazitäten der Marktentwicklung anzupassen. Dabei werden voraussichtlich bis zum Jahresende im In- und Ausland weitere Stellen in den automobilnahen Bereichen abgebaut.

Ein Ausblick bleibt weiterhin sehr schwierig, wie es weiter heisst. Auf Grund des Marktumfeldes erwartet die Komax Gruppe auch für das zweite Halbjahr einen Verlust, allerdings werde dieser dank den eingeleiteten Massnahmen geringer ausfallen als im ersten Halbjahr.

scd