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Dierikoner Bäckerei eröffnet Ende November eine Filiale in Ebikon

In den Räumen der ehemaligen Rotsee-Bäckerei an der Luzernerstrasse 21 wird es schon bald wieder nach frischem Brot duften. Der Familienbetrieb Brunner aus Dierikon richtet darin sogar ein kleines Café ein.
Roman Hodel
«Bäckerei-Konditorei» ist immer noch vom Vorgänger angeschrieben: An der Luzernerstrasse 21 gibt's ab dem 28. November wieder Brot und Co. (Bild: Roman Hodel)

«Bäckerei-Konditorei» ist immer noch vom Vorgänger angeschrieben: An der Luzernerstrasse 21 gibt's ab dem 28. November wieder Brot und Co. (Bild: Roman Hodel)

Handwerker haben an der Luzernerstrasse 21 in Ebikon derzeit alle Hände voll zu tun. Seit der Schliessung der Rotsee-Bäckerei Ende letzten Jahres (wir berichteten) standen das Ladenlokal und die Backstube leer. Jetzt wird daraus das fünfte Geschäft der Dierikoner Bäckerei Brunner. Die Eröffnung ist auf den 28. November terminiert. Im Gegensatz zu den Vorgängern benötigt der Familienbetrieb aus dem Nachbardorf die Backstube jedoch nicht, denn produziert wird in Dierikon. Die dadurch frei werdende Fläche wird für ein kleines Café genutzt. «Wir sind überzeugt, dass die Ebikoner diesen neuen Treffpunkt schätzen», sagt Geschäftsführerin Franziska Brunner.

Vom Standort ist sie selbstverständlich überzeugt und zählt gleich mehrere Gründe auf: Bushaltestelle, Heilpraktikerschule, Hallenbad – alles sei in der Nähe. Dazu befinde sich das Geschäft in einem beliebten Wohnquartier. Eines notabene, das mit der geplanten Überbauung auf dem alten Amag-Areal bald ziemlich wachsen wird. Und da sind nicht zuletzt die früheren Stammkunden der Helblings, mit denen Franziska Brunner ebenfalls rechnet. Dass im Dorf mit Habermacher, Macchi und Bachmann bereits drei weitere Bäckereien existieren, sei kein Problem:

«Ebikon ist ja fast eine Stadt und somit gross genug für vier Betriebe – zumal keine neue Bäckerei entsteht, sondern eine bestehende bloss weitergeführt wird.»

Zu ihrer vierten Filiale nach Adligenswil, Buchrain und Luzern-Hirschengraben kam die Bäckerei Brunner eher unverhofft. «Wir haben nicht aktiv gesucht, sondern wurden vom Hausbesitzer angefragt», so Franziska Brunner. Nach sorgfältiger Prüfung habe man zugesagt. Sie sagt: «Als Rontaler Beck passt Ebikon schliesslich gut zu uns und unser Hauptgeschäft in Dierikon hat Kapazität für eine zusätzliche Filiale.» Diese sorgt in der Produktion für zwei zusätzliche Stellen, die bereits besetzt sind. Hinzu kommen fünf Stellen im Verkauf in Ebikon. Drei davon – die Teilzeitstellen – sind noch vakant.

Weitere Expansionspläne gibt es laut Franziska Brunner nicht, schon gar nicht über die Region hinaus: «Wir sind ein Familienbetrieb, wo man das Handwerk noch spüren soll – beispielsweise setzen wir bei allen Broten auf einen Vorteig und somit auf Teigruhezeiten bis zu 20 Stunden.»

Mit Franziska Brunner (35) sowie ihren Geschwistern Stephanie Nick (36) und Manuel Brunner (27) ist bereits die sechste Generation am Ruder. Nach wie vor ebenfalls im Betrieb mit dabei sind – und das seit 1986 – ihre Eltern Bernadette und Joseph Brunner. Zur Bäckerei gehörte auch eine Mühle. Diese ist allerdings seit dem verheerenden Unwetter im Sommer 2015 nicht mehr in Betrieb.

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