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Diese Brücke über die SBB-Gleise bei Brunnen wird ersetzt

Im Zusammenhang mit der Erschliessung von Brunnen Nord muss die Brücke über die
SBB-Linie neu gebaut werden. Das bedeutet, dass die Seewenstrasse in diesem Abschnitt längere Zeit gesperrt wird.
Josias Clavadetscher
Die Tage dieses Viadukts in Ingenbohl sind gezählt. (Bild: Josias Clavadetscher)

Die Tage dieses Viadukts in Ingenbohl sind gezählt. (Bild: Josias Clavadetscher)

Ziemlich genau nach Terminplan liegt nun der Projektentwurf für die künftige Erschliessung von Brunnen Nord vor. Diese Planung geht davon aus, dass vom Gätzlikreisel her eine neue, 470 Meter lange Basiserschliessungsstrasse erstellt wird, durch das Areal der ehemaligen Fischzucht hindurch, über die SBB-Linie hinweg und in einen Hochkreisel einmündend. Die Gemeinde ist gemäss Gesetz zur Erstellung einer genügenden Erschliessung verpflichtet, wenn das Areal Brunnen Nord einer Nutzung zugeführt werden soll. An diese Basiserschliessung beteiligen sich der Kanton mit 5 Millionen und der Bezirk mit 5,2 Millionen Franken.

Von dieser Basiserschliessung aus wird parallel zur SBB-Linie und bis zum Bahnhofareal eine rund 900 Meter lange Groberschliessungsstrasse erstellt. Diese Baukosten haben zu 85 Prozent die Grundeigentümer im Perimeter von Brunnen Nord zu tragen, der Gemeinde verbleiben 15 Prozent der Kosten. Gesamthaft werden diese beiden Erschliessungsprojekte die Gemeinde mit etwa 12 Mio. Franken belasten. Darüber entscheiden wird im Rahmen von Sachvorlagen der Gemeindebürger.

Statt Hochkreisel eine Schlaufe prüfen

Allerdings ist auf Anregung der Grundeigentümer inzwischen eine Variante zu dieser Erschliessung in Abklärung (der «Bote» berichtete). Statt dem technisch aufwendigen Bau eines Hochkreisels ist jetzt die Rede von einer «Schlaufe», über welche das künftige Entwicklungsgebiet erschlossen werden könnte. Von dieser Variante erwartet man Kosteneinsparungen. Die Schlaufe würde vorsehen, dass von der Basiserschliessung direkt in die Groberschliessung eingebogen wird, mit einem Abzweiger für die Seewenstrasse in Richtung Alpenrösli. Der Gemeinderat hat darum die Planungsarbeiten für den Hochkreisel noch sistiert, solange bis ein Variantenentscheid gefällt werden kann. Die Kosten dieser zusätzlichen Projektabklärungen für eine Schlaufe tragen die Grundeigentümer.

Inzwischen steht fest, dass die heutige Brücke der Seewen­strasse über die SBB-Gleise «in jedem Fall ersetzt werden muss». Höchstens denkbar wäre eine umfassende Sanierung und Verbreiterung des heutigen Viadukts, was allerdings faktisch einem Neubau gleichkommen würde. Diese Bauarbeiten am Standort etwa des heutigen Viadukts haben zur Folge, dass die Seewenstrasse in diesem Abschnitt «während einer noch näher zu bestimmenden Dauer» unterbrochen werden muss.

Die Industriezone Langen­steg kann dabei von Norden her über Unterseewen, die ersten Etappen des Entwicklungsgebiets Brunnen Nord vom Bahnhof Brunnen her erreicht werden. Gegenwärtig wird geprüft, wie die Erschliessung für in der künftigen Bauzeit noch optimiert werden kann.

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