Diese Jungpolitiker wollen hoch hinaus

Immer mehr Junge kämpfen um die Sitze in den Gemeindeparlamenten. In Kriens sind mehr als 35% der Kandidierenden weniger als 30 Jahre alt.

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Sechs Jungpolitiker posieren gemeinsam auf dem Sonnenberg. Von links: Marcel Zimmermann (26-jährig, SVP, Horw), Tobias Käch (26, CVP, Emmen), Philipp Brun (27, FDP, Luzern), Max Bühler (23, Juso, Luzern), Karin Amrhein (22, Junge Grüne, Kriens) und Jonas Meyer (22, GLP, Kriens). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Sechs Jungpolitiker posieren gemeinsam auf dem Sonnenberg. Von links: Marcel Zimmermann (26-jährig, SVP, Horw), Tobias Käch (26, CVP, Emmen), Philipp Brun (27, FDP, Luzern), Max Bühler (23, Juso, Luzern), Karin Amrhein (22, Junge Grüne, Kriens) und Jonas Meyer (22, GLP, Kriens). (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

40 Personen unter 30 Jahren bewerben sich dieses Jahr um den Einzug in den Krienser Einwohnerrat. In diesem Alterssegment sind das 20 Prozent mehr als bei den letzten Wahlen. Der Nachwuchs ist definitiv in der Politik angekommen. Und das nicht nur in Kriens: Auch in Emmen, Horw und Luzern blasen die Jungpolitiker zum Sturm auf die Parlamentssitze.

«Wir Jungen sind mit der heutigen Politik in Kriens nicht einverstanden. Dabei sind wir es, die auch morgen noch in der Gemeinde leben müssen», sagt Karin Amrhein (22). Gerade bei der Budgetdebatte würde die Präsidentin der Jungen Grünen Kriens gerne ein Wörtchen mitreden. Auch Philipp Brun (27), Jungfreisinniger auf der FDP-Liste, schielt auf einen Sitz im Luzerner Stadtparlament. Für ihn ist klar: «Die Politik gibt Jungen die Möglichkeit, etwas zu bewirken. Es liegt jetzt an uns, die Wähler mit unserem jugendlichen Elan zu beeindrucken.»

Andreas Babst

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