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Dieses Horwer Hochhaus erhält bald noch ein Gspändli

Das höchste Gebäude der Gemeinde Horw ist fast fertig – und bereits ist daneben ein weiteres mit 14 Etagen ausgesteckt. Eine neue Ausstellung im Gemeindehaus befasst sich nun mit dem Bauboom.
Roman Hodel
Das Solitaire-Hochhaus im Horwer Zentrum steht bereits, noch ist es aber verhüllt. Derweil kündigen Bauprofile auf dem Nachbargrundstück schon das nächste, ebenfalls 14-stöckige Hochhaus an. (Bild: Eveline Beerkircher (Horw, 16. Januar 2019))

Das Solitaire-Hochhaus im Horwer Zentrum steht bereits, noch ist es aber verhüllt. Derweil kündigen Bauprofile auf dem Nachbargrundstück schon das nächste, ebenfalls 14-stöckige Hochhaus an. (Bild: Eveline Beerkircher (Horw, 16. Januar 2019))

Es ist von weitherum sichtbar und das Wahrzeichen des neuen Horw: Das 14-stöckige Hochhaus namens Solitaire, das beim Kreisel Ringstrasse 44 Meter in die Höhe ragt. Vor kurzem hat die Vermarktung der Büroflächen und der 46 Mietwohnungen begonnen – davon sind gemäss Website aktuell deren sieben reserviert. Der Rest ist noch zu haben. 2,5 Zimmer gibt’s ab 1650 Franken brutto, 3,5 Zimmer ab 1920 Franken. Natürlich steigen die Preise mit jedem Stockwerk etwas an. Dafür lockt ab der achten Etage Seesicht. Für die Dachwohnung mit 4,5 Zimmern muss man 3480 Franken hinblättern. Einziger Wermutstropfen: Keine der Wohnungen verfügt über einen Balkon.

So soll das Solitaire-Hochhaus schliesslich aussehen. (Visualisierungen: PD)

So soll das Solitaire-Hochhaus schliesslich aussehen. (Visualisierungen: PD)

Darüber hinweg tröstet womöglich die besondere Architektur. Das von der bekannten Zürcher Architektin Tilla Theus gestaltete und von der Asga Pensionskasse finanzierte Gebäude wird mit unterschiedlich grossen Fenstern, der mit Aluminiumschuppen verkleideten Fassade und dem auf einen Spitz zulaufenden Dach überraschen.

Fast 1000 neue Wohnungen rund um den Bahnhof

Das Solitaire-Hochhaus ist eines von mehreren grossen Bauprojekten, die das Horwer Zentrum in den kommenden Jahren im grossen Stil verändern werden. Insgesamt sind fast 1000 Wohnungen rund um den Bahnhof Horw geplant – einiges davon ist bereits bewilligt oder das Bewilligungsverfahren läuft. Damit sich die Bevölkerung an einem Ort ein Bild von den verschiedenen Projekten machen kann, ist noch bis am 25. Januar eine entsprechende Ausstellung im Foyer des Gemeindehauses zu sehen. Ersichtlich sind die wichtigsten Eckpunkte, Modelle und Pläne zum Solitaire-Hochhaus und zu folgenden weiteren Projekten:

«Horw Mitte», Baufelder A, B und C. Hier planen die Gebrüder Amberg total 522 Wohnungen in 4- bis zu 7-stöckigen Häusern sowie in einem 14-stöckigen Hochhaus. Dieses ist aktuell ausgesteckt und soll dereinst dem Solitaire-Hochhaus gleich nebenan Gesellschaft leisten. Ferner sind auch noch Gewerberäume vorgesehen. Der Baubeginn auf dem Baufeld A (Stockwerkeigentum) ist noch diesen Monat geplant, auf den Baufeldern B und C (Miet-, Alters- und Studentenwohnungen) Mitte Jahr.

Die Überbauung «Zentrum Horw».

Die Überbauung «Zentrum Horw».

Überbauung «Zentrum Horw» von der Baugenossenschaft Pilatus. 64 Mietwohnungen mit 2,5 bis 4,5 Zimmern; dazu Gewerbenutzung. Die Überbauung ist seit Mai 2018 im Bau, der Erstbezug ist auf Herbst 2020 geplant. Auflage der Gemeinde: Mindestens 25 Prozent der Mieter müssen im Rentenalter sein.

Ziegeleipark Baufeld Nord, sechsstöckiges Wohnhaus.

Ziegeleipark Baufeld Nord, sechsstöckiges Wohnhaus.

Ziegeleipark Baufeld Nord. Die Anlagestiftung Turidomus plant ein zehnstöckiges Wohnhaus mit Fokus auf Kleinhaushalte und ein sechsstöckiges Wohnhaus für Familien. Total finden darin 200 Mietwohnungen Platz. Baubeginn nach erfolgter Baubewilligung 2020. Erstbezug frühestens Ende 2021.

Ziegeleipark Baufeld Mitte.

Ziegeleipark Baufeld Mitte.

Ziegeleipark Baufeld Mitte. Die AGZ Ziegeleien erstellen hier drei achtstöckige Mehrfamilienhäuser mit 107 Mietwohnungen im mittleren Preissegment plus Flächen für Gewerbe und andere Nutzungen. Baubeginn erfolgt, Erstbezug Anfang 2021.

Hinweis: Die Ausstellung im Gemeindehaus ist noch bis am 25. Januar jeweils von Montag bis Freitag 8–11.45 Uhr und 13.30–17 Uhr offen, Samstag 9 bis 13 Uhr.

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