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DIETSCHIBERG: Adligenswiler Villenzone stösst auf Ablehnung

Auf dem Dietschiberg könnten dereinst Villen mit viel Umschwung stehen. So sieht es ein Entwicklungsszenario namens «Tropfen» vor, das Adligenswil zur Diskussion stellt.
Mögliche «Villenzonen» der Gemeinde Adligenswil. (Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Mögliche «Villenzonen» der Gemeinde Adligenswil. (Grafik Oliver Marx/Neue LZ)

Dass ausgerechnet der Dietschiberg auf Adligenswiler Seite zur Villenzone erklärt werden könnte, sei aus «raumplanerischer Sicht problematisch», sagt der Luzerner Stadtarchitekt Jean-Pierre Deville. Der Berg gehört zur so genannten «grünen Krone» Luzerns und dient als Naherholungsgebiet.

Dietschiberg ist geschützt
Für Deville ist klar: «Der Dietschiberg ist auf der Luzerner Seite als Wohnzone tabu.» Dennoch hat man in der Stadt keine Freude an der Idee, auf der Adligenswiler Seite dereinst Landhäuser zu sehen.

Der Dietschiberg soll gesamthaft als Naherholungsgebiet bestehen bleiben. Im Luzerner Bau- und Zonenreglement ist das Gebiet der Landschafts­schutzzone zugeteilt und dadurch geschützt. Und das solle auch jetzt, wo in Luzern die Revision des Bau- und Zonenreglements von 1994 ansteht, so bleiben. «Der Stadtrat, Parlament und Bevölkerung haben sich bislang immer dahingehend geäussert, dass der Grüngürtel erhalten werden soll.»

Es sei wichtig, an der «grünen Krone» um Luzern festzuhalten, sagt Deville: «Sie macht die landschaftliche Qualität unserer Stadt aus.» Der Stadtarchitekt geht davon aus, dass Luzern als angrenzende Gemeinde zur Adligenswiler Ortsplanungsrevision eingeladen wird.

Noémie Schafroth

Mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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