Digitalisierung: Luzerner Regierung will eine Strategie vorlegen

Ob in der Verwaltung, in der Bildung oder in der Beziehung mit Bürgern und Firmen: Die Digitalisierung schreitet im Kanton Luzern voran. Der Luzerner Regierungsrat will nun eine gesamtheitliche Strategie vorlegen.

Merken
Drucken
Teilen

(avd) Der Luzerner Regierungsrat will dem Parlament eine kantonale Digitalisierungsstrategie vorlegen. Dies schreibt die Regierung als Antwort auf eine Motion von SP-Kantonsrat Giorgio Pardini (Luzern). Anders als von Pardini gefordert, soll über die Umsetzung von Massnahmen und Projekten aber nur im Rahmen des Jahresberichts informiert werden, und nicht separat. Entsprechend empfiehlt der Regierungsrat, die Motion teilweise erheblich zu erklären.

E-Government und weitere Projekte

In den letzten Jahren war der Kanton auf mehreren Ebenen digital unterwegs: Seit 2010 besteht die E-Government-Strategie, mit der Dienstleistungen von Kanton und Gemeinden für Bevölkerung und Wirtschaft elektronisch angeboten werden. Dazu kam das Projekt «Digitaler Kanton Luzern», mit welchem vor allem Kernprozesse der Verwaltung elektronisch abgewickelt werden. Auch in der Bildung spielt die Digitalisierung eine immer grössere Rolle, etwa durch Laptops und Tablets im Unterricht.

Die Anforderungen an die einzelnen Projekte würden laut Regierung stetig steigen. Darum soll eine Digitalisierungsstrategie bestehende Einzelprojekte ablösen, den Betrieb der Basisinfrastruktur gewährleisten und kulturelle, wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Massnahmen benennen.