Direktverbindung Luzern-Mailand soll bleiben

Im Rahmen der Vernehmlassung sind beim Verkehrsverbund Luzern über 100 Stellungnahmen zum neuen Fahrplan eingegangen. Im Fokus des Interesses stehen die geplanten Änderungen bei den VBL-Linien und der internationale Personenverkehr.

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Der Entwurf zum neuen Fahrplan liegt vor. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Entwurf zum neuen Fahrplan liegt vor. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im Rahmen der Vernehmlassung zum Fahrplan 2013 sind vom 29. Mai bis am 15. Juni über 100 Stellungnahmen von interessierten Personen, Interessenverbänden und Gemeinden beim Verkehrsverbund Luzern eingegangen. Von den Anliegen beziehen sich 34 Prozent auf die Bahn, 42 Prozent auf Busse in der Stadt und Agglomeration Luzern und 24 Prozent auf Busse in der Landschaft.

Besonders zu den geplanten Änderungen bei den Linien der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) und im internationalen Personenverkehr sind Stellungnahmen eingegangen:

  • Aufgrund der veränderten Nachfrage soll die Verdichtung auf den VBL-Linien 10, 11, 20, 22, 23 und 25 zeitlich verschoben werden. Viele Anliegen betreffen diese Verschiebungen.
  • Die letzte direkte internationale Verbindung ab Luzern von und nach Mailand ist nicht mehr im Fahrplanentwurf 2013 enthalten. Gemäss SBB sei dieser Zug nicht aufgenommen worden, da nicht sicher war, ob er fahren könne. Mittlerweile informierten die SBB, dass der Zug verkehren sollte. Der Verkehrsverbund Luzern will sich für die zukünftige Anbindung Luzerns an den internationalen Verkehr einsetzen. Zusammen mit den SBB will er erreichen, dass im Rahmen der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016 wieder ein vollständiges, für Luzern adäquates internationales Nord/Süd-Angebot umgesetzt wird.

Aufgrund der veränderten Nachfrage soll die Verdichtung auf den VBL-Linien 10, 11, 20, 22, 23 und 25 zeitlich verschoben werden. Viele Anliegen betreffen diese Verschiebungen.

Die letzte direkte internationale Verbindung ab Luzern von und nach Mailand ist nicht mehr im Fahrplanentwurf 2013 enthalten. Gemäss SBB sei dieser Zug nicht aufgenommen worden, da nicht sicher war, ob er fahren könne. Mittlerweile informierten die SBB, dass der Zug verkehren sollte. Der Verkehrsverbund Luzern will sich für die zukünftige Anbindung Luzerns an den internationalen Verkehr einsetzen. Zusammen mit den SBB will er erreichen, dass im Rahmen der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016 wieder ein vollständiges, für Luzern adäquates internationales Nord/Süd-Angebot umgesetzt wird.

Die verschiedenen Anliegen werden nun auf ihre Umsetzbarkeit und Finanzierung geprüft. Die Resultate dieser Abklärungen werden im September 2012 auf der Internetseite des Verkehrsverbundes veröffentlicht.

pd/bep

Hinweis: Anliegen zum Fahrplan können auch ausserhalb des Zeitraums der Fahrplanvernehmlassung per Mail oder Brief (Verkehrsverbund Luzern, Seidenhofstrasse 2, Postfach, 6002 Luzern) unterbreitet werden. Diese werden in die Überlegungen für zukünftige Änderungen der Angebotskonzepte einbezogen.