Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

DIVIDENDEN: Luzerner Regierung will höhere Steuern

Das Finanzdepartement des parteilosen Regierungsrats Marcel Schwerzmann schickt mehrere Änderungen des Steuergesetzes in die Vernehmlassung. Wichtigster Punkt ist eine höhere Besteuerung von Dividenden.
Finanzdirektor Marcel Schwerzmann bei der Präsentation der neusten Sparpläne. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 28. Juni 2017))

Finanzdirektor Marcel Schwerzmann bei der Präsentation der neusten Sparpläne. (Bild: Nadia Schärli (Luzern, 28. Juni 2017))

Die höhere Dividendenbesteuerung soll dem Kanton ab 2019 Mehreinnahmen von jährlich 5 Millionen Franken bringen, den Gemeinden solche von 6 Millionen. Dieser Plan ist nicht neu, aber chancenlos. Denn der Kantonsrat überwies Ende Oktober ein ­Postulat von FDP-Parlamentarier Gaudenz Zemp. Gemäss diesem Vorstoss soll sich die Regierung auf Bundesebene für eine tiefere Dividendenbesteuerung einsetzen.

Für die sechs im Kantonsrat vertretenen Parteien bedeutet die Überweisung des Vorstosses von Zemp: Der Plan der Regierung, mit einer höheren Dividendenbesteuerung Mehreinnahmen zu generieren, ist Makulatur (Ausgabe vom 10. November).

Nicht nur sparen, auch höhere Erträge generieren

Die Regierung begründet das Festhalten an ihrem Plan damit, dass es neben Sparmassnahmen auch Verbesserungen auf der ­Einnahmenseite brauche, um die strukturellen Defizite in den nächsten Jahren zu bereinigen.

Mit der vorgesehenen Steuergesetzrevision sollen auch der Eigenbetreuungsabzug abgeschafft und der Fremdbetreuungsabzug erhöht werden. Das soll dem Kanton jährlich 3,5 Millionen Franken und den Gemeinden 4,1 Millionen bringen. Auch mit diesem Plan erlitt die Regierung schon Schiffbruch. Der Kantonsrat lehnte eine Abschaffung des kantonalen Eigenbetreuungsabzugs im Rahmen des Sparpakets KP 17 ab, halbierte ihn aber auf 1000 Franken. Auch eine Erhöhung des Fremdbetreuungsabzugs verweigerte das Parlament. Die Regierung kommt unter anderem deshalb auf ihre Vorschläge aus dem KP 17 zurück, weil der Bund höhere Abzüge für Fremdbetreuungskosten vorsieht. (nus)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.