DOK AUF SF 1: Wyss: «Dabei war ich gar kein Raucher»

Der Luzerner Dokumentarfilmer Fritz Muri zeigt in seinem Dok-Film «Eine letzte Zigarette» den Aufstieg und Fall des blauen Dunstes. Der Luzerner Beat Wyss kommt darin als ehemaliger «Parisienne-Man» zu Wort.

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Heute ist Beat Wyss Professor für Kunstgeschichte. (Bild SF)

Heute ist Beat Wyss Professor für Kunstgeschichte. (Bild SF)

Angefangen hatte es ganz harmlos: «Da sprach mich einer im Niederdorf an und wollte für eine Zigarettenreklame ein paar Bilder machen. Und dann lächelte ich plöt­z­lich von allen Plakatwänden herunter.»

So wurde der heute 62-jährige Luzerner Beat Wyss, Professor für Kunst- und Mediengeschichte in Zürich, in den Siebzigern als Parisienne-Mann zum Vorzeigeraucher. «Dabei habe ich nur Pfeife geraucht.» Schon etwas naiv sei er gewesen, wenn auch «uneingestanden ein bisschen stolz», wie er einräumt.

Beat Wyss ist heute Donnerstag Abend im TV-Dokfilm «Eine letzte Zigarette» zu sehen. Dieser dokumentiert Aufstieg und Fall des blauen Dunstes. Dabei zeigt er erstaunliche Bilder von früher, als TV-Korrespondenten, Swissairpiloten und Nationalräte öffentlich mit Zigaretten auftraten. Amüsant ist die Szene, in der Friedrich Dürrenmatt und Literaturpapst Reich-Ranicki während einer TV-Debatte einen Studiobrand verursachen.

Arno Renggli

Beat Wyss als «Parisienne-Man» in den 1970er-Jahren. (Bild SF)

HINWEIS
Dok: «Eine letzte Zigarette. Aufstieg und Fall des blauen Dunstes.» - Heute Donnerstag, 20.05 Uhr auf SF 1.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Kulturteil der Neuen Luzerner Zeitung.