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Doktorandin der Uni Luzern gewinnt Preis für Dissertation über sri-lankische Hindus in der Schweiz

Rafaela Eulberg ist für ihre Doktorarbeit an der Universität Luzern mit dem Fritz-Stolz-Preis für hervorragende Abschlussarbeiten in Religionswissenschaft ausgezeichnet worden. Religionen sind nicht starr sondern anpassungsfähig, so ein Fazit ihrer Arbeit.
Marc Benedetti
Ein hinduistischer Gottesdienst (Puja) im Tempel in Gisikon (Bild: Archiv LZ/Michael Buholzer 2004).

Ein hinduistischer Gottesdienst (Puja) im Tempel in Gisikon (Bild: Archiv LZ/Michael Buholzer 2004).

Rafaela Eulberg.

Rafaela Eulberg.

Der Preis wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaften vergeben. Rafaela Eulberg hat vergleichende Religionswissenschaft, sowie Psychologie, Altes Testament und Theologische Frauenforschung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studiert. Danach arbeitete sie als Lehrbeauftragte und Forschungsmitarbeiterin an der Uni Luzern.

Die Dissertation an der der Uni Luzern hat Eulberg bei Martin Baumann, Professor für Religionswissenschaft, verfasst. Der vollständige Titel der Studie im Rahmen eines nationalen Forschungprogramms lautet «Neue Orte für die Götter. Lokalisierungsdynamiken von Hindu-Praxis in der Schweiz im Kontext der sri-lankisch tamilischen Diaspora».

Studie zeigt Flexibilität der religiösen Praktiken

In ihrer Arbeit untersucht Eulberg, wie sich die religiöse Minderheit der sri-lankischen tamilischen Hindus in der Schweiz in der Diaspora-Situation neu etabliert. Der besondere Fokus lag auf den religiösen Praktiken und dem Sichtbarwerden der Gruppe in der Öffentlichkeit.

Die Studie basiert vor allem auf Interviews und teilnehmenden Beobachtungen. «Rafaela Eulberg ist zu den Tempeln gefahren, hat beobachtet und Interviews geführt», erklärte ein Sprecher der Uni Luzern auf Anfrage.

Eulberg zeigt unter anderem, dass kreative Anpassungsprozesse, ausgelöst durch die veränderten Umgebungsbedingungen in der Schweiz, neue Formen religiöser Praktiken hervorbringen können.

Die Schweizerische Gesellschaft für Religionswissenschaften (SGR/SSSR) vergibt den Fritz-Stolz-Preis jährlich für hervorragende Arbeiten im Bereich Religionswissenschaft. Er ist dotiert mit 1000 Franken für Master- und mit 2000 Franken für Doktorarbeiten. Fritz Stolz war ein einflussreicher Religionswissenschaftler und Mitbegründer der SGR/SSSR.

Was macht das religionswissenschaftliche Seminar?

Das religionswissenschaftliche Seminar Luzern beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum von Religionen in Geschichte und Gegenwart. Dabei legt es den Schwerpunkt auf islamische, hinduistische, buddhistische und neue Religionen. mbe

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