Doppelabstimmung über Industriestrasse

Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern können voraussichtlich am 23. September an einer Doppelabstimmung entscheiden, wie das Areal Industriestrasse neu bebaut werden soll. Dies schlägt der Stadtrat dem Parlament vor.

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Luftaufnahme des geplanten Quartiers. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Luftaufnahme des geplanten Quartiers. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Luftaufnahme des geplanten Quartiers. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Luftaufnahme des geplanten Quartiers. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Die städtischen Grundstücke an der Industriestrasse sind mit Lagerflächen, Ateliers, Kleingewerbe und einer Wohnung belegt. Der Stadtrat möchte dort eine Überbauung mit Mietwohnungen sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen realisieren.

In einem Wettbewerb gab die Stadtregierung den Zuschlag dem Projekt «Urban Industries» der Allreal Generalunternehmung Zürich. Der Grundstückverkauf würde der Stadt 17,2 Millionen Franken bringen.

Der Gebäudekomplex ist hofartig angelegt. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Der Gebäudekomplex ist hofartig angelegt. (Bild: Rüssli Architekten, Luzern)

Gegen die Pläne der Stadt wehrt sich die IG Industriestrasse mit ihrer Initiative «Ja zu einer lebendigen Industriestrasse». Das Volksbegehren wurde im Mai eingereicht und verlangt, dass die Stadt das Areal für den sozialen Wohnungsbau im Baurecht abgibt.

Weil die beiden Vorlagen inhaltlich eng zusammenliegen, sollen sie gemeinsam vom Grossen Stadtrat behandelt und gemeinsam den Stimmberechtigten vorgelegt werden, wie der Stadtrat dem Parlament nun vorschlägt. Weil sie sich gegenseitig ausschliessen, wird es für den Fall, dass beide angenommen werden, eine Stichfrage geben.

Sowohl die SP als auch die IG Industriestrasse hatten gefordert, dass die Initiative «für eine lebendige Industriestrasse» gemeinsam mit dem Landverkauf zur Abstimmung kommt.

sda/rem