Drei Brände verursachen hohe Sachschäden

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in den Gemeinden Kriens, Ruswil und Gunzwil zu Bränden. In Kriens brannte eine Wohnung aus, in Ruswil zerstörte das Feuer das Treibhaus einer Gärtnerei und in Gunzwil wurde ein Bauernhaus durch einen Brand stark beschädigt.

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Der brennende Dachstock des Bauernhauses in Gunzwil. (Bild Kapo Luzern)

Der brennende Dachstock des Bauernhauses in Gunzwil. (Bild Kapo Luzern)

Am Mittwochabend, kurz nach 21.30 Uhr, wurde der Feuermeldestelle mitgeteilt, dass in Kriens an der Feldmühlestrasse in einem Hochhaus im 4. Stock eine Wohnung brenne. Die Feuerwehr Kriens rückte mit 60 Eingeteilten aus und konnte den Wohnungsbrand innert kurzer Zeit löschen. Vorsorglicherweise wurden die Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert, so die Kantonspolizei Luzern. Sie konnten ihre Wohnungen nach 1 ½ Stunden wieder betreten. Die 4-Zimmerwohnung erlitt stark Rauch- und Brandschäden und ist nicht mehr bewohnbar. Die Schadenhöhe ist noch nicht bekannt.

In den frühen Morgenstunden, kurz nach 4 Uhr, wurde der Brand eines Gärtnerei-Treibhauses in Ruswil an der Neuenkirchstrasse festgestellt und sofort gemeldet. 75 Eingeteilte der Feuerwehr Ruswil begaben sich unverzüglich an den Schadenort und konnten dort den Brand schnell löschen. Durch den Brand wurde das Treibhaus zerstört.

Bauernhaus tark beschädigt
Die Feuerwehr RegioWehr Michelsamt rückte mit 73 Eingeteilten aus, nachdem am Morgen kurz nach 05.30 Uhr der Brand eines Bauernhauses in Gunzwil auf der Liegenschaft Waldi gemeldet worden war. Sie trafen einen Dachstock-Vollbrand an, der schnell gelöscht werden konnte. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befand sich eine Person im Haus, die sofort
die Feuerwehr alarmierte und sich dann nach draussen in Sicherheit begab. Durch den Brand wurde das Haus stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. 

Die Schadenhöhe der drei Brände beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Brandursachen sind noch nicht bekannt. Die Brandspezialisten der Kantonspolizei Luzern haben die Ermittlungen aufgenommen.

dko