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DROGEN: Engpass: Jetzt werden Polizisten umgeschult

Kokain-Dealer bleiben in Luzern unbehelligt – weil die Polizisten fehlen. Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli kennt das Problem. Erste Massnahmen sind eingeleitet.
Luzerner Polizisten, hier auf Patrouille im Bahnhof Luzern. (Archivbild Dorothea Müller/Neue LZ)

Luzerner Polizisten, hier auf Patrouille im Bahnhof Luzern. (Archivbild Dorothea Müller/Neue LZ)

«Die Prioritäten sind richtig gesetzt»: So die Reaktion von Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli auf die Meldung unserer Zeitung, dass die grossen Kokain-Dealer in Luzern nicht verfolgt werden, weil es der Polizei an Personal fehlt. Und dennoch sei das Problem real: Untersuchungen gegen Drogen-Delinquenten seien aufwendig und personalintensiv, zudem sei es nicht möglich, Verkehrspolizisten in der Drogenfahndung einzusetzen.

Immerhin hat die Luzerner Polizei bereits auf die Engpässe reagiert und einen kleinen Richtungswechsel eingeschlagen. Seit kurzem, so Schärli, würden Beamte der Verkehrs- und Sicherheitspolizei umgeschult und für Kriminalfälle abdelegiert. Sie werden zwar nicht in der Drogenfahndung eingesetzt, aber etwa bei Einbruchdiebstählen in der Spurensicherung und der Sachverhaltsaufnahme.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

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