DROGENHANDEL: So tricksen Kokain-Dealer die Behörden aus

Die Kokaindealer in Luzern wissen, dass mit dem Drogenhandel schnelles Geld zu machen ist. Dabei handeln sie äusserst schlau.

Merken
Drucken
Teilen
Ein Luzerner Polizeibeamter untersucht ein Kilogramm Kokain. Bild Chris Iseli/Neue LZ

Ein Luzerner Polizeibeamter untersucht ein Kilogramm Kokain. Bild Chris Iseli/Neue LZ

«Die Kleindealer führen meist lediglich eine geringe Menge Kokain mit sich», sagt Urs Wigger, Sprecher der Kantons- und Stadtpolizei Luzern. «Sie kennen ihre Grenzen.» Bloss ein Besitz kleinster Mengen kann ihnen zur Last gelegt werden. Sie verbleiben nur kurze Zeit unter polizeilicher Obhut.

Urs Wigger: «Die Problematik von Kokainhandel durch Personen aus Westafrika ist in der Schweiz seit etwa 15 Jahren bekannt.» Doch kaum ein Westafrikaner, der in die Schweiz kommt, ist bereits Dealer. «In der Regel haben sie keine Erfahrungen in diesem Bereich. Sie wissen aber durch Landsleute, dass damit leicht Geld zu verdienen ist.» Sie fangen dann normalerweise mit dem Kleinhandel an. «Haben sie einmal eine Aufenthaltsbewilligung bekommen, ziehen sie sich meist aus dem Strassenhandel zurück und steuern den Handel aus dem Hintergrund », indem sie Kügelidealer mit Stoff aus dem nahen Ausland versorgen.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.