DROGENKONSUM: Kokain: Politiker über Ausmass erschrocken

Eine Linie Kokain kostet weniger als ein Cocktail. Auch darum werden die Konsumenten immer jünger.

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Kokainkonsumenten werden immer zahlreicher – und immer jünger. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Kokainkonsumenten werden immer zahlreicher – und immer jünger. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Politiker von links bis rechts sind erschüttert: Ein Test der Neuen Luzerner Zeitung hat gezeigt, dass im Luzerner Nachtleben viel Kokain konsumiert wird. «Kokain ist heute viel einfacher und günstiger erhältlich ist als noch vor ein paar Jahren», sagt Herbert Willmann, Leiter der Fachstelle für Suchtprävention DSI. Eine Linie Koks kostete in den Achtzigerjahren 100 Franken, heute bezahlt man noch 10 Franken dafür. Unter Jugendlichen wird die Droge immer beliebter. Nun plant die Fachstelle eine Kampagne in den Clubs, um auf die Risiken des Kokainkonsums aufmerksam zu machen.

Dass etwas unternommen werden muss, darin sind sich die Politiker einig. Beim Wie scheiden sich aber die Geister. Markus Mächler, CVP-Fraktionschef im Grossen Stadtrat, etwa fordert die Schulen auf, mehr Aufklärungsarbeit zu betreiben. SVP-Fraktionschef Werner Schmid hingegen sieht die Verantwortung primär bei den Eltern.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.