DROGENSZENE: Kriens möchte das Leben im Salesiapark regeln

Der Gemeinderat glaubt nicht, dass auf dem Salesiapark Parkplätze entstehen können. Strittig ist, wer den Park putzen soll.

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Randständige Personen im März 2008 im Salesiapark. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Randständige Personen im März 2008 im Salesiapark. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Einmal mehr beschäftigt ein Vorstoss zum Salesiapark den Krienser Einwohnerrat. Die FDP forderte, den Park bei der Autobahnausfahrt umzuzonen – von einer Grün- in eine Bauzone. So könnte, nach Idee der FDP, etwa ein Parkplatz oder eine Ablagefläche für Streumaterial für den Winterdienst entstehen. Der Hintergrund: Im letzten Sommer und Herbst haben vermehrt Randständige aus dem Vögeligärtli in der Stadt Luzern den Salesiapark besucht, nachdem sie sich im Vögeligärtli nicht mehr erwünscht gefühlt hatten. 

Grundbesitzer ist jedoch nicht die Gemeinde, sondern der Bund, weswegen eine Umzonung nicht einfach wäre. Das hat Uneinigkeiten in Bezug auf die Zuständigkeit der Reinigung des Salesiaparks zur Folge. Problem zwei ist die Parkordnung. Diese gibt es trotz mehrmaligen Bestreben immer noch nicht. Beide offenen Fragen werden gemäss dem Gemeinderat in den nächsten Wochen angegangen.

Michael Graber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.