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DÜNKELWEIHER: Orangen und ein Hauch Easy-Rider-Feeling

Klein, aber fein das ist die Quartierfasnacht der Luzerner Dünkelweiher-Zunft. Für besondere Stimmung sorgten die Rigischränzer aus Weggis.
Zunftmeister Turi Müller (Mitte) und Zunftgotte Tildi Solèr (rechts) beim traditionellen Orangenauswerfen. (Bild: Philipp Schmidli)

Zunftmeister Turi Müller (Mitte) und Zunftgotte Tildi Solèr (rechts) beim traditionellen Orangenauswerfen. (Bild: Philipp Schmidli)

Die Dünkelweiher-Zunft ist im Luzerner Obergrundquartier zu Hause. Ihr traditionelles Orangenauswerfen führte sie am Samstag erstmals auf dem kleinen Platz direkt neben der Pauluskirche durch. Knapp 200 Quartierbewohner erschienen diesmal, darunter einige kleine Schlümpfe, Piraten und Ritter mit leuchtenden Kinderaugen. Sie mussten nicht lange warten. Zunftmeister Turi Müller und Zunftgotte Tildi Soler beschenkten sie ohne lange Rede mit Orangen und Süssigkeiten.

Die Rotseemöven sorgten mit rassigen Klängen für fasnächtliche Stimmung. Als zweite Guuggenmusig traten die Rigischränzer Weggis auf ganz verwegen in Jeans- und Hippie-Montur. Mit ihrer packenden Rhythmus-Sektion und mitreissenden Bläsern verbreiteten sie einen Hauch Easy-Rider-Feeling im Obergrund-Quartier.

«Das ist ein super Tag heute», freute sich Turi Müller. Zusammen mit dem Tross der Zünftler begab er sich anschliessend zum Zunftball ins Paulusheim.

Hugo Bischof

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