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Durchbruch des Luzerner Bahndamms soll erneut geprüft werden

«Die Zeit ist reif für den Dammdurchbruch», finden Stadtparlamentarier der SP, GLP und der Grünen. Sie bitten den Luzerner Stadtrat in einem Postulat, die Idee des 2007 geplanten Durchbruchs durch den Bahndamm zwischen Lädeliplatz und Dammstrasse wieder aufzunehmen.
So hätte der Dammdurchbruch aussehen sollen. (Visualisierung: PD)

So hätte der Dammdurchbruch aussehen sollen. (Visualisierung: PD)

(sda)

Der Stadtrat nimmt das Postulat entgegen, wie aus seiner am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme hervorgeht. Die darin angeregte Prüfung des Dammdurchbruchs erfolge im Rahmen des bereits laufenden Entwicklungskonzepts Basel-/Bernstrasse.

In den Jahren 2007 und 2010 hatte der Stadtrat beim Stadtparlament einen Ausführungs- und einen Zusatzkredit für die Realisierung des Dammdurchbruchs zwischen Dammstrasse und Lädeliplatz beantragt. Die Kosten wurden zuerst auf 2,91 Millionen Franken, später auf knapp 4 Millionen Franken veranschlagt.

Das Parlament lehnte den Bericht und Antrag mit dem Zusatzkredit wegen der hohen Kosten aber ab. Deshalb konnte der Dammdurchbruch nicht realisiert werden.

Die Postulanten wollen, dass der Stadtrat im «Sinn und Geist» des ursprünglichen Projekts die Idee des Dammdurchbruchs wiederaufnehme und einen Durchgang für den Fuss- und den Veloverkehr erneut prüfe.

Der Stadtrat erkenne, dass ein Durchgang zwischen Dammstrasse und Lädeliplatz einen positiven Effekt auf die Quartierentwicklung haben könnte, wie er nun in der Stellungnahme betont. Er anerkenne auch, dass der Dammdurchbruch bei der Quartierbevölkerung einen hohen Stellenwert einnehme.

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