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DURCHGANGSBAHNHOF: FDP-Ständerat Müller: «Eine Vorfinanzierung wird wahrscheinlich obsolet»

Damian Müller wertet den Entscheid für den Bau des Zimmerbergtunnels als Zeichen dafür, dass der Bundesrat vom Durchgangsbahnhof überzeugt ist. Er geht davon aus, dass am Ende der Planungsphase auch die Finanzierung geklärt sein wird.
Damian Müller will sich auf seine Aufgaben als Ständerat konzentrieren. (Bild: pd)

Damian Müller will sich auf seine Aufgaben als Ständerat konzentrieren. (Bild: pd)

Damian Müller, wie enttäuscht sind Sie über den Entscheid?

Damian Müller: Überhaupt nicht, denn der Bundesrat stärkt die Verkehrsdrehscheibe Zentralschweiz. Der erste Schritt wird mit dem Zimmerbergtunnel gemacht. Zudem unterstrich Bundesrätin Leuthard an der Medienkonferenz, dass der Durchgangsbahnhof Luzern vom Bund projektiert und finanziert wird. Damit wir auf Kurs bleiben kämpfen wir wie Löwen.

Welche Hoffnung haben Sie, dass der Durchgangsbahnhof in der Vernehmlassung und der parlamentarischen Beratung doch noch im Ausbauschritt 2030/35 landet?

Müller: Die Botschaft zeigt unmissverständlich, dass der Bund vom Durchgangsbahnhof überzeugt ist. Der aktuelle Ausbauschritt ist mit 11.5 Milliarden veranschlagt, was eine Aufnahme bei gleichbleibenden Finanzen schwierig macht. Wir werden im Parlament den Bund stärken und beharrlich arbeiten, denn das Parlament entscheidet abschliessend.

Immerhin ist der Zimmerbergbasistunnel 2 als fixe Massnahme im Ausbauschritt. Wie werten Sie dies?

Müller: Positiv. Für Luzern, aber auch für die Zentralschweiz funktioniert die Verkehrsdrehscheibe mit der Mobilitätsstrategie nur mit einem Durchgangsbahnhof. Nur dann können wir die Zukunft mit der rasant steigenden Nachfrage bewältigen.

Grünes Licht gibt der Bundesrat für die Vorfinanzierung. Allerdings wird das Geld gemäss heutigem Recht vom Bund nicht zurückerstattet. Was bedeutet das für Luzern?

Müller: Dies gibt Handlungsspielraum! Ich finde es richtig, dass die Kantone die Projekte vorfinanzieren können. Am Durchgangsbahnhof werden rund 10 Jahre geplant. Das gibt der Regierung genügend Zeit eine Vorfinanzierung zu regeln. Da der nächste Ausbauschritt in rund 10 Jahre kommt, wird eine Vorfinanzierung wahrscheinlich obsolet.

Interview: Alexander von Däniken

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