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Kommentar

Durchgangsbahnhof Luzern: Gut gemeinte Worte aus Bern reichen nicht

Der Bundesrat will die Planung des Durchgangsbahnhofs Luzern vorantreiben. Wie es danach weiter geht, lässt er aber offen. Das ergibt keinen Sinn und ist nicht im Interesse des Landes. Diesen Makel muss das Parlament korrigieren.
Christian Glaus
Redaktor Christian Glaus.

Redaktor Christian Glaus.

Bundesrätin Doris Leuthard will den Luzernern Mut machen. Der Durchgangsbahnhof sei «unbestritten», Luzern solle bei der Planung «Gas geben». Dies sagte sie am Mittwoch bei der Präsentation ihrer Botschaft für den Ausbauschritt 2035. Doch den Worten folgen keine Taten. Der Bundesrat spricht zwar 100 Millionen Franken für die Planung, lässt aber offen, wie es danach weiter gehen soll.

Politiker aus der Zentralschweiz fordern zu Recht mehr Verbindlichkeit. Die Vergangenheit hat sie gelehrt, dass Gesagtes schnell wieder vergessen geht. Man denke an den Zimmerberg-Basistunnel, dessen Bau 1991 vom Stimmvolk beschlossen aber nie realisiert wurde. Leuthards Worte mögen zwar gut gemeint sein. Sie sind aber nur dann etwas wert, wenn nun auch klar festgehalten wird, dass der Durchgangsbahnhof realisiert wird.

Daran haben auch die anderen Regionen ein Interesse. Die Wünsche für den Ausbau der Bahninfrastruktur übersteigen die vorhandenen Mittel um ein Vielfaches. Die Schweiz kann es sich nicht leisten, 100 Millionen für eine Planung auszugeben, die schliesslich im Papierkorb landet. Der Bundesrat war offenbar nicht mutig genug, den Durchgangsbahnhof für den übernächsten Ausbauschritt verbindlich einzuplanen. Das muss nun das eidgenössische Parlament korrigieren. Und die Zentralschweiz muss weiter geschlossen Druck machen.

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