DURCHGANGSBAHNHOF LUZERN: Kommission sagt Ja und stellt konkrete Anträge

Der Kanton Luzern soll sich aktiv für eine schnelle Realisierung des Durchgangsbahnhofs einsetzen. Die Kommission Verkehr und Bau unterstützt die Position der Regierung nicht nur – sie ergänzt sie mit konkreten Anträgen.

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Durchgangsbahnhof Luzern: So könnte die Linienführung künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Durchgangsbahnhof Luzern: So könnte die Linienführung künftig aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Der Durchgangsbahnhof Luzern ist ein zentrales Projekt für die Verkehrsentwicklung und bringt lokalen, regionalen und nationalen Nutzen: Dieser Position des Regierungsrat schliesst sich die Kommission Verkehr und Bau des Luzerner Kantonsrates an. Sie nimmt den Planungsbericht zum Durchgangsbahnhof zustimmend zur Kenntnis.

Die VBK sei überzeugt, dass auch der Kantonsrat gegenüber dem Bund ein Zeichen setzen müsse, um sich im nationalen Verteilkampf um die FABI-Gelder Gehör zu verschaffen, heisst es in einer Medienmitteilung der Kommission. Sie beantragt beim Regierungsrat drei Aufträge:

  • Mit einer kantonalen Vorfinanzierung der Planungs- und Bauarbeiten soll der Regierungsrat aktiv zur zeitlich vorgezogenen Realisierung des Durchgangsbahnhofs Luzern beitragen.
  • Er soll geeignete Ersatzlösungen für die durch den Bau des Durchgangsbahnhofs wegfallenden Parkmöglichkeiten und eingeschränkte Güterversorgung planen und rechtzeitig realisieren, damit der Bahnhof, das KKL Luzern und weitere bahnhofsnahe Betriebe auch in Zukunft optimal erreichbar bleiben.
  • Schliesslich soll er sich bei den zuständigen Bundesstellen für die unverzügliche Fortsetzung der Planungsarbeiten (Auflageprojekt) einsetzen.

pd/cv

Der Tiefbahnhof ist in Luzern (noch) in weiter Ferne. (Bild: pd)

Der Tiefbahnhof ist in Luzern (noch) in weiter Ferne. (Bild: pd)