Kanton Luzern besetzt Stabstelle der Knotenorganisation für den Durchgangsbahnhof

Der Kanton Luzern hat die Kontur Projektmanagement AG mit der Stabstelle der Knotenorganisation Durchgangsbahnhof Luzern beauftragt. Diese soll die im letzten Sommer gegründete Knotenorganisation unterstützen und Koordinationsaufgaben für Projekte und Themen aller Partner übernehmen, die im direkten Zusammenhang mit dem Durchgangsbahnhof stehen. 

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(sre) Zurzeit läuft die Projektierung für den Durchgangsbahnhof Luzern. Dafür haben die beteiligten Partner – das Bundesamt für Verkehr (BAV), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Kantone Luzern, Nidwalden und Obwalden, die Stadt Luzern, der Verkehrsverbund Luzern (VVL) und die Zentralbahn – im Juni 2019 eine Knotenorganisation gegründet. Nun wurde die Stabstelle besetzt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Planung des Durchgangbahnhofs zügig vorangetrieben wird, sodass mit dem nächsten Ausbauschritt der Bahninfrastruktur (2040) die Realisierung in Angriff genommen werden kann.

Für die Durchführung der Koordinationsaufgaben rund um das Projekt hat der Kanton Luzern, gestützt auf ein öffentliches Vergabeverfahren, die Firma Kontur Projektmanagement AG beauftragt. Wie der Kanton mitteilt, soll diese als Stabstelle die Knotenorganisation unterstützen und dafür sorgen, dass sämtliche Projekte und Themen, die planerisch und baulich in einem direkten Zusammenhang mit dem Durchgangsbahnhof stehen, von den jeweiligen Partnern optimal koordiniert umgesetzt werden. Das Mandat ist vorerst auf drei Jahre befristet mit Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre. Die Kosten für die Stabstelle werden durch die Kantone, die Stadt, die SBB und das Bundesamt für Verkehr getragen.

Grosses Know-how

«Mit der Wahl der Kontur Projektmanagement AG haben wir uns für einen kompetenten Partner entschieden, der grosse Erfahrung mit ähnlichen Projekten mitbringt», sagt Patrick Abegg, Mobilitätskoordinator des Kantons Luzern. Die Firma mit Sitz in Bern und Lausanne begleitet unter anderem das Projekt «Zukunft Bahnhof Bern» und bringt entsprechende Kenntnisse in der Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen, Stadt, SBB und weiteren Involvierten mit.

Francis Racine, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kontur Projektmanagement AG

Francis Racine, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kontur Projektmanagement AG

Bild: Kanton Luzern

Francis Racine, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Kontur Projektmanagement AG, ist erfreut über den Zuschlag. «Ein Projekt von der Grössenordnung und Komplexität wie der Durchgangsbahnhof Luzern benötigt eine umfangreiche Koordination und zielgerichtete Organisation», sagt er. «Dank unserem breiten Know-how kennen wir die Prozesse bei analog komplexen Projekten sowie die Abläufe innerhalb von öffentlichen Bauherrschaften und können so die Partner optimal unterstützen. Es freut uns, dass wir den Zuschlag für das spannende Projekt erhalten haben.»