EBIKON: Alkoholisierter Geisterfahrer auf der A4a und A14

Am frühen Sonntagmorgen war ein Autofahrer auf der A4a und der A14 als Geisterfahrer in Richtung Luzern unterwegs. Die Polizei stoppte den Falschfahrer beim Tunnel Rathausen. Der Fahrer und sein Beifahrer waren stark alkoholisiert.

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Der Tunnel Rathausen ist am frühen Sonntagmorgen gesperrt. (Bild: Leserbild Armin Arganovic)

Der Tunnel Rathausen ist am frühen Sonntagmorgen gesperrt. (Bild: Leserbild Armin Arganovic)

Die Zuger und die Luzerner Polizei stellenn mit vereinten Kräften den Geisterfahrer. (Bild: Leserbild Armin Arganovic)

Die Zuger und die Luzerner Polizei stellenn mit vereinten Kräften den Geisterfahrer. (Bild: Leserbild Armin Arganovic)

Ein 37-jähriger Mann fuhr am Sonntagmorgen gegen 03.20 Uhr in seinem Auto auf der Autobahn A4a in Richtung Luzern. Dabei war er auf der Fahrbahn Luzern Richtung Zürich in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs. Die korrekt fahrenden und deswegen entgegenkommenden Autolenker konnten eine Kollision verhindern.

Patrouillen der Zuger Polizei erhielten die Meldung über den Falschfahrer und machten das Auto auf der A4a aus. Deswegen wurden die Ampeln des Tunnels Rathausen auf rot geschaltet. Dies, um zu verhindern, dass weitere Autos dem Geisterfahrer entgegen fuhren. Vor dem Tunnel Rathausen hielt die Luzerner Polizei mit Hilfe ihrer Zuger Kollegen den Falschfahrer an.

Alkoholisiert unterwegs

Der Atemlufttest ergab beim Geisterfahrer einen Wert von 1.6 Promille. Der Führerausweis wurde ihm sofort abgenommen, wie die Luzerner Polizei mitteilt. Der 36-jährige Beifahrer war ebenfalls alkoholisiert und sein Atem wies beim Test einen Wert von über zwei Promille auf. Beide befinden sich zur Zeit in Untersuchungshaft. Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Luzern.

pd/spe