Ebikon: Alle drei Heime sollen saniert werden

Neuanfang für die Alters- und Pflegeheime Känzeli, Höchweid und Sonnegärtli in Ebikon: Sie sollen für rund 6,6 Millionen Franken komplett umstrukturiert werden. Viele Bewohner müssen deswegen umziehen.

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Auch das Pflegeheim Höchweid soll saniert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Auch das Pflegeheim Höchweid soll saniert werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Auf die Ebikoner Senioren kommen grosse Veränderungen zu. Sofern die Bevölkerung im kommenden Frühjahr an der Urne zustimmt, werden die drei Heime Känzeli, Höchweid und Sonnegärtli ab Sommer 2012 für rund 6,6 Millionen Franken um- und ausgebaut. Dabei setzt die Gemeinde auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Spitex und baut so die ambulante Betreuung aus. Die drei Heime werden sich künftig spezialisieren. Das bedeutet, dass viele heutige Heimbewohner umziehen müssen.

Und das ist geplant:
Haus Känzeli: Die grössten Veränderungen stehen im Haus Känzeli an. Das Heim soll ab Sommer 2013 zu einem Spitex-Stützpunkt mit Beratungsstelle um- und ausgebaut werden. Ausserdem sollen hier betreute Alterswohnungen entstehen.
Haus Höchweid: Das Heim spezialisiert sich auf umfassend pflegebedürftige Bewohner. Die vierte Etage wird ab Sommer 2012 zur Pflegeabteilung ausgebaut. Dies erhöht den Anteil an Einbettzimmern.
Haus Sonnegärtli: Die Einrichtung soll als Zentrum für Demenzkranke etabliert und wegen des steigenden Bedarfs mittelfristig durch einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Die Kosten dafür sind im 6,6-Millionen-Kredit, über die im Frühjahr abgestimmt wird, noch nicht enthalten.

Zusätzlich zu den gemeindeeigenen Alterswohnungen im Känzeli sollen durch einen privaten Investor Alterswohnungen in Ebikon entstehen. Die Schmid Immobilien AG will im Gebiet Halte 65 altersgerechte Wohnungen bauen.

Silvia Weigel

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