EBIKON: Alterswohnungen im Känzeli nehmen Form an

Die Umbauarbeiten am Haus Känzeli laufen planmässig. Ab April 2015 sollen 20 Wohnungen mit Betreuungsangeboten und 17 Einzelbettzimmer für temporäre Aufenthalte zur Verfügung stehen.

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Visualisierung der 20 neuen Alterswohnungen im Känzeli, die ab April 2015 bezugsbereit sein werden. (Bild: PD)

Visualisierung der 20 neuen Alterswohnungen im Känzeli, die ab April 2015 bezugsbereit sein werden. (Bild: PD)

Im Haus Känzeli entstehen derzeit 20 neue Wohnungen mit altersgerechter Infrastruktur, die ab April 2015 bezugsbereit sein sollen. 17 Einzelzimmer sollen zudem stationäre Aufenthalte ermöglichen.

Wie die Gemeinde Ebikon mitteilt, verlaufen die Umbauarbeiten planmässig. Nun informiert sie in einer Medienmitteilung über das neue Betriebskonzept. Die Organisation und pflegerische Betreuung werde die Spitex Rontal plus übernehmen: So gehöre etwa der 24 Stunden Notfalldienst und
organisierte Aktivitäten zu den Grundleistungen. Je nach Bedarf könnten Kunden zusätzliche
Leistungen wie Pflege und Betreuung, Mahlzeiten oder Reinigungsarbeiten beziehen.

Man orientiere sich dabei am Altersleitbild des Kantons Luzern. Dabei gelte ambulant vor stationär. Der Stützpunkt der Spitex Rontal plus und die Fachstelle für Altersfragen werden im Känzeli integriert. Das umgebaute Känzeli mit neuem Betriebskonzept wird das ambulante Kompetenzzentrum der Gemeinde Ebikon.

Bedarf offenbar vorhanden

Die Verpflegung, Hauswirtschaft und der technische Dienst bieten die Alters- und Pflegeheime Ebikon an. Die Investitionen und die Vermietung der Wohnungen sowie der weiteren Räume koordiniere die Gemeinde, heisst es weiter. «Die Zusammenarbeit mit der Spitex Rontal plus und den Alters- und Pflegeheimen Ebikon ermöglicht es der Gemeinde, bedarfsgerechte und kundenorientierte Dienstleistungen zu erbringen», sagt Gemeinderat Andreas Michel.

Bei der Gemeinde hätten sich bereits 60 Personen gemeldet, die nähere Informationen zum Angebot im Känzeli wünschen. «Diese Personen haben wir mit einer umfassenden Broschüre bedient. Die Nachfrage bestätigt, dass also ein Bedürfnis besteht», betont Michel.

Im Dezember 2015 werde die erste Musterwohnung ausgestattet und könne besichtigt werden. Ab April 2015 ist der Erstbezug der Wohnungen geplant.

pd/uus