EBIKON: Anbau beim Schulhaus Innerschachen geplant

Das Schulhaus Innerschachen genügt den heutigen Raumansprüchen für Schulen mit Integrativer Förderung nicht mehr. Deshalb ist ein Anbau mit 50 Quadratmetern Fläche geplant.

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Am Schulhaus Innerschachen ist ein Anbau geplant, der im neuen Schuljahr in Betrieb sein soll. (Bild: Visualisierung PD)

Am Schulhaus Innerschachen ist ein Anbau geplant, der im neuen Schuljahr in Betrieb sein soll. (Bild: Visualisierung PD)

In der integrativ ausgerichteten Volksschule findet das Lernen oft in Gruppen und mit zwei Lehrpersonen statt. Dadurch braucht es mehr Schulzimmer, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Ebikon vom Montag.

Davon betroffen ist auch das Schulhaus Innerschachen an der Kaspar-Koppstrasse in Ebikon. Um dem integrativen Modell Rechnung zu tragen, ist ein Anbau von 50 Quadratmetern Fläche für einen Gruppenraum geplant.

Der Denkmalschutz und die Dienststelle Landwirtschaft und Wald des Kantons Luzern haben bereits grünes Licht zum Bauprojekt sowie zur Waldpflege erteilt. Derzeit läuft das Baugesuch.

«Wenn es keine Einsprachen gibt, starten wir im April 2016 mit den Bauarbeiten, damit der Anbau ab Beginn vom nächsten Schuljahr im August 2016 bereit ist», sagt Peter Schärli, Gemeinderat Ressort Bau.

Waldpflege erhöht Sicherheit

Gleichzeitig zum Schulhausanbau Innerschachen wird das Waldstück entlang der Kaspar-Koppstrasse bis zur Rotsee-Badi gepflegt. «Da in diesem Wald viele Kinder spielen und entlang laufen, müssen wir Totholz beseitigen, um die Sicherheit zu erhöhen», erklärt Martin Buchs, Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Ebikon. Tote und absterbende Bäume im Bereich des Spielplatzes werden während den Fasnachtsferien gefället. Gleichzeitig wird die gesamte Waldparzelle einem Holzschlag unterzogen und mit einheimischen Sträuchern sowie Bäumen die ökologische Vielfalt vergrössert.

Wildparkieren unterbinden

Auf dem Grünstreifen der Kaspar-Koppstrasse nahe der Rotsee-Badi kommt es oft zu wildem Parkieren. Um dieses Parkverhalten zu unterbinden, gestaltet der Werkdienst der Gemeinde den Grünstreifen neu. «Mit den neuen Gestaltungselementen wird das Parkieren auf dem Grünstreifen nicht mehr möglich sein. Weiter werden wir einen Weg für die Schulkinder und Fussgänger anlegen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen», sagt Peter Schärli.

pd/zim