EBIKON: Beifahrer schlägt Sanitäter nach Unfall

Das Amtsstatthalteramt Luzern hat einen Schweizer mit einer unbedingten Geldstrafe und einer Busse bestraft, weil er nach einem Autounfall einen Rettungssanitäter geschlagen hat.

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Sanitäter bei Vorbereitungen. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Sanitäter bei Vorbereitungen. (Archivbild Beat Blättler/Neue LZ)

Der Vorfall ereignete sich im November 2008 in Buchrain. Wie es in einer Mitteilung der Strafuntersuchungs-behörden des Kantons Luzern heisst, war ein 27-jähriger Schweizer als Beifahrer mit einem Kollegen zur Nachtzeit unterwegs, als das Auto gegen eine Mauer prallte.

Nach dem Unfall klagte der Beifahrer über Rückenschmerzen. Wenig später ist die Ambulanz eingetroffen und die Sanitäter wollten den 27-Jährigen betreuen. Dieser verhielt sich dem Rettungssanitäterteam gegenüber aggressiv und wollte sich nicht helfen lassen. Stattdessen stieg der Verurteilte aus dem Auto, bedrohte einen Sanitäter und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Der Sanitäter erlitt eine Rissquetschwunde an der Ober- und Unterlippe und seine Nase blutete. Der Beifahrer hatte unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden.

Das zuständige Amtsstatthalteramt bestrafte den Mann wegen Tätlichkeit, Drohung, Trunkenheit und Marihuana- und Kokainkonsum mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 90 Franken und mit einer Busse in der Höhe von 2000 Franken. Zudem muss er die amtlichen Kosten von über 500 Franken bezahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

ana