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EBIKON: Bombendrohung: «Solche Fälle sind eine Seltenheit»

Nach der Bombendrohung am Mittwochvormittag in der Mall of Switzerland ermittelt die Polizei auf Hochtouren. Der Urheber konnte noch nicht gefunden werden, bestätigt Kurt Graf, Sprecher der Luzerner Polizei, auf Anfrage.
Yasmin Kunz
Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr besprechen die Lage vor Ort. (Bild: Pius Amrein (Ebikon, 14. März 2018))

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr besprechen die Lage vor Ort. (Bild: Pius Amrein (Ebikon, 14. März 2018))

Welche Spuren konkret verfolgt werden, kann Kurt Graf aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Laut Graf sind bisher einzelne Zeugenhinweise eingegangen, welche die Polizei nun prüft. Er rechnet in den kommenden Tagen mit weiteren Anhaltspunkten aus der Bevölkerung. Zeugen, welche am Mittwochvormittag in der Mall verdächtige Feststellungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden (041 248 81 17).

Bombendrohungen sind gemäss Kurt Graf «glücklicherweise eine Seltenheit». In seinen 38 Dienstjahren habe er zwar auch Bombendrohungen erlebt, aber keinen vergleichbaren Fall wie jenen in der Mall. Bisher hätten sich alle Anrufe als leere Drohungen erwiesen, eine Bombe sei nie gefunden worden. «Meistens waren es verdächtige Gegenstände, die jemand an einem öffentlichen Ort deponiert hatte, die sich letztlich als harmlos erwiesen», so Graf.

Grossaufgebot der Einsatzkräfte

Die Mall of Switzerland in Ebikon war am Mittwoch ab zirka 11.15 bis 21.15 Uhr gesperrt. Sämtliche Kunden und Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen. Auch ihre Fahrzeuge mussten sie im Parkhaus stehen lassen. Wegen der Drohung musste eine hohe zweistellige Zahl von Fachkräften ausrücken. Im Einsatz standen Polizei, Feuerwehr und das Forensische Institut Zürich. Bis in die Abendstunden wurde das Einkaufszentrum nach Sprengstoff durchsucht. Im Einsatz standen auch mehrere Spürhunde. Obwohl bei der Evakuierung alles ruhig verlaufen ist, wird der Einsatz analysiert. Dies sei üblich, sagt Graf: «Ob Optimierungspotenzial besteht, wird sich noch weisen.»

Mall vergütet Extrafahrten mit Gutscheinen

Die Mall zeigt sich bezüglich des Vorfalls kulant. Jenen Kunden, welche ihr Auto während mehrerer Stunden im Parkhaus stehen lassen mussten, wird die Parkgebühr erlassen. Zudem sei man bereit, die Vergütung von Anfahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln – um den Wagen abzuholen – in Form von Gutscheinen zu vergüten. Der finanzielle Verlust durch den Betriebsausfall lässt sich gemäss Werner Schaeppi, Sprecher der Mall, noch nicht beziffern. «Die Umsatzverluste können grundsätzlich nur die Geschäftsinhaber selber beziffern.»

Yasmin Kunz

yasmin.kunz@luzernerzeitung.ch

Bei der Bombendrohung in der Mall of Switzerland war auch ein Grossaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. (Bild: Pius Amrein (Ebikon, 14. März 2018))

Bei der Bombendrohung in der Mall of Switzerland war auch ein Grossaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. (Bild: Pius Amrein (Ebikon, 14. März 2018))

Die Situation vor dem Einkaufszentrum in Ebikon. (Bild: Pius Amrein)

Die Situation vor dem Einkaufszentrum in Ebikon. (Bild: Pius Amrein)

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