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EBIKON: Die Fotokamera ist ihr ständiger Begleiter

Der Fotoclub Ebikon feiert mit einer Jubiläumsausstellung sein 50-jähriges Bestehen. Vier Mitglieder blicken zurück und sagen, warum das Fotografieren heute interessanter ist als 1968.
Feiern den 50. Geburtstag ihres Fotoclubs (von links): Remy Buchmann, Hansruedi Baumgartner, Maria- Elisabeth Busch und Roby Amrein. (Bild: Dominik Wunderli (Ebikon, 8. März 2018))

Feiern den 50. Geburtstag ihres Fotoclubs (von links): Remy Buchmann, Hansruedi Baumgartner, Maria- Elisabeth Busch und Roby Amrein. (Bild: Dominik Wunderli (Ebikon, 8. März 2018))

«Ziel ist, Erlebnisse, Stimmungen, Bewegungen, Objekte und vieles mehr im Bild festhalten und bewahren zu können», erklärt Sepp Küttel seine Faszination für die Fotografie. Der Kassier des Fotoclubs Ebikon, der heuer sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, sitzt im Café Habermacher in Ebikon. Dort werden noch während des ganzen Jahres Bilder des Klubs ausgestellt.

Eines der Gründungsmitglieder des Fotoclubs – und die einzige Frau – war damals Maria-Elisabeth Busch: «Wir hatten einen Agfa-Fotoapparat zu Hause. Später habe ich mit meinen Ersparnissen für 30 Franken eine einfache Kamera gekauft.» Das älteste Mitglied des Fotoclubs erzählt, dass man über eine Anzeige im «Rontaler» zusammengefunden habe. «Im Pfarreiheim hatten wir ein Fotolabor, wo wir unsere Fotos, damals nur in Schwarz-Weiss, entwickeln konnten. Am Weissen Sonntag fotografierten wir jeweils die Kinder beim Einzug in die Kirche, weil damals viele Leute keine eigene Kamera hatten», erinnert sich Maria-Elisabeth Busch. Wichtig für den Verein war schon von Anfang an Ruedi Berchtold. Der spätere Fotograf ging damals in die Lehre bei Photo Grau in Luzern und engagierte sich im Klub.

Im Laufe der Jahre wuchs der Fotoclub, hatte zeitweise sogar 35 Mitglieder. «Aber wir erlebten auch Flauten, etwa Anfang der 90er-Jahre», sagt Roby Amrein, der Präsident. Im Laufe der Zeit wurden die analogen von digitalen Kameras abgelöst. «Heute ist Fotografieren einfacher, weil man nach 36 Fotos den Film nicht wechseln muss, sondern je nach Speicherkapazität des Sticks mehrere hundert Fotos machen kann», findet der Präsident. Toll sei ausserdem, dass man das Resultat sofort auf dem Display sehen könne, so Sepp Küttel. «Heute ist Fotografieren viel interessanter, weil sich der Fotograf durch die neue Technologie besser auf die Bildszene konzentrieren kann», betont Roby Amrein.

Fotografisch ist das Interesse breit gefächert. Roby Amrein fotografiert gern Familie und Jazzmusiker, Maria-Elisabeth Busch etwa Blumen oder Sepp Küttel Wüsten und Nordlichter. Die Mitglieder treffen sich nach Jahresplan zu verschiedenen Fotoausflügen, besuchen zusammen Ausstellungen, halten einen internen Fotowettbewerb ab oder machen an Wettbewerben mit.

Ein Viertel der Mitglieder sind Frauen

Während früher gemeinsames Lernen und Fotoentwickeln im Klub im Vordergrund standen, geht es heute für die 28 Mitglieder – ein Viertel davon Frauen – ums Zusammensein und um den Austausch. Roby Amrein: «Ausserdem wollen wir uns technisch verbessern: etwa mit Grau- und Grauverlaufsfiltern arbeiten, Bildschirme kalibrieren oder Bilder bearbeiten.»

Nathalie Ehrenzweig

region@luzernerzeitung.ch

Hinweis

Im Café Habermacher zeigen zehn Mitglieder bis Ende Jahr abwechslungsweise ihre Bilder. Infos unter www.fotoclub-ebikon.ch

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