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EBIKON: Die «Mall» öffnet ihre Tore

Tausende pilgern an die Eröffnung des zweitgrössten Einkaufszentrums der Schweiz. Dieses sorgt aber schnell für Kritik.
Die ersten Besucher der «Mall». (Bild: Nadia Schärli (8. November 2017))

Die ersten Besucher der «Mall». (Bild: Nadia Schärli (8. November 2017))

Es nieselt am Morgen dieses 8. November, einem scheinbar ganz normalen Mittwoch. Allerdings pilgern Hundertschaften nach Ebikon. Sie sehen, wie um exakt 9.13 Uhr die Mall of Switzerland eröffnet wird, als Manager Jan Wengeler das rote Band durchschneidet. Ein Knall erschallt, ein Besucherschwall strömt in den Bauch des 450-Millionen-Baus. Damit kommt eine Geschichte zum Ende, die vor 16 Jahren begonnen hatte: 2001 teilte der Lifthersteller Schindler mit, er brauche seine Landreserven nicht mehr. Der Plan, ein Einkaufszentrum zu bauen, kam auf. Nach Einsprachen, Abstimmungen und Gerichtsverhandlungen konnten die Bauarbeiten im Sommer 2014 starten.

Und das Resultat sorgte bei den ersten Besuchern für Begeisterung: «Ich finde es megacool hier. Es gibt so viele Angebote», sagte zum Beispiel Kirstin Vogel aus Buchrain. Die Verantwortlichen setzen auf ein Hybrid aus Shopping und Erlebnis. So soll das Shoppingcenter jährlich fünf Millionen Kunden durch ein breites Angebot von total 104 Geschäften, Shops und Restaurants locken. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, wie ein Fitnesscenter, Kinos, einen Wellnessbereich oder eine stehende Welle. Die «Mall» gibt rund 1100 Personen eine Arbeit.

Wenige Tage nach der Eröffnung kommt aber bereits Kritik auf: Das neue Zentrum sorgt für Stau auf Hauptstrassen und der Autobahn sowie für verstopfte Quartierstrassen. Die Verantwortlichen setzen Verkehrsregler ein. Ob diese das Problem auch in Zukunft lösen können, bleibt offen.

Kilian Küttel

kilian.kuettel

@luzernerzeitung.ch

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