EBIKON: Diebe ertappt – sie flüchten durchs Fenster

Ein Ebiker überrascht in seiner Wohnung Einbrecher auf frischer Tat. Die Polizei rückt sofort aus – und kommt trotzdem zu spät.

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Verwüstete Ordnung nach einem Einbruch. (Symbolbild Luca Wolf/Neue OZ)

Verwüstete Ordnung nach einem Einbruch. (Symbolbild Luca Wolf/Neue OZ)

Es passiert am helllichten Tag, Montagnachmittag, Viertel nach drei. Hans Peter Lüthi öffnet die Wohnungstür und hört ungewöhnliche Geräusche. «Ist jemand da?», fragt er. Die Balkontür steht offen. Als Lüthi die Unordnung im Schlafzimmer entdeckt, wird ihm klar: Es ist eingebrochen worden. Lüthi schaut sicherheitshalber noch unter dem Bett nach, bevor er die Polizei alarmiert.

«Wir sind dabei, die Spuren auszuwerten», sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei. Vier Goldvreneli und Schmuckstücke im Wert von rund 10'000 Franken sind verschwunden. Lüthi will nun eine Alarmanlage einbauen lassen.

Laut Urs Wigger werden im Kanton Luzern pro Jahr rund 1800 Einbrüche verübt. Grundsätzlich sei es richtig, die Einbrecher durch Geräusche aufzuschrecken. «Wir raten aber davon ab, die Wohnung zu betreten.» Besser sei es, das Eintreffen der Polizei abzuwarten.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.