EBIKON: Dosierungsampel sorgt für Unmut

Die Dosierungsampel vor dem Schachenweidkreisel, die seit September in Betrieb ist, sehen die Verantwortlichen als Erfolg. Sie sorgt aber auch für Unmut.

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Sorgt für Unmut: Dosierungsampel in Ebikon. (Bild: Manuela Jans-Koch (Ebikon, 20. Oktober 2016))

Sorgt für Unmut: Dosierungsampel in Ebikon. (Bild: Manuela Jans-Koch (Ebikon, 20. Oktober 2016))

Der Kanton, die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) wie auch die Gemeinde Ebikon sind sich einig, dass sich die Anlage bewährt hat. Durch sie ist der Bus um 90 Sekunden schneller am Bahnhof, was etwa für Anschlüsse wichtig ist (Ausgabe vom Mittwoch).

Anderer Meinung ist die FDP Ebikon. In ihrer Stellungnahme begrüsst sie zwar den stabileren Fahrplan. «Gleichzeitig ist aber befremdend, dass es scheinbar nicht für nötig befunden wurde, auch die Auswirkungen auf den Individualverkehr zu untersuchen», schreibt Parteipräsident René Friedrich. Auch Autofahrer seien auf zuverlässige Reisezeiten angewiesen. «In Ebikon ist einiges an Unmut über die Dosierungsanlage vorhanden, zumal diese ursprünglich nur als Busbevorzugung deklariert war.» Auf Grund der politischen Konstellation in der Stadt Luzern sei damit zu rechnen, dass der Privatverkehr weiter behindert und die Durchfahrt durch die Stadt erschwert werde, schreibt Friedrich weiter. «So werden die Wartezeiten und die Staus auch in Ebikon sukzessive länger werden.» Die FDP werde die Situation kritisch verfolgen. (gjo)