EBIKON: Ebikon hält an Antenne beim Rotsee fest

Auf der Liegenschaft Lindenhof in der Nähe des Rotsees ist eine Mobilfunkantenne geplant. Die Gemeinde hält trotz Einsprachen am geplanten Standort fest.

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Die Swisscom will bei der Scheune Lindenhof eine Mobilfunkantenne montieren, damit Zugpassiere eine bessere Verbindung haben. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Swisscom will bei der Scheune Lindenhof eine Mobilfunkantenne montieren, damit Zugpassiere eine bessere Verbindung haben. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die Gemeinde Ebikon hat auf der Liegenschaft Lindenhof ein eigenes Grundstück für eine Handyantenne des Anbieters Swisscom zur Verfügung gestellt. Anwohner wehren sich mit Einsprachen und haben im Frühling eine Petition eingereicht.

Die Petitionäre kritisieren die Nähe zur Schutzzone Rotsee. Der Gemeinderat hält in einer Mitteilung vom Dienstag jedoch fest, dass die Lindenhof-Scheune sich nicht in der Schutzzone des Naturschutzraumes Rotsee befindet und somit keine Richtlinien des Siedlungsleitbildes verletzt.

Beim Lindehof in Ebikon soll eine neue Antenne die Zugstrecke besser abdecken. (Bild: Neue LZ)

Beim Lindehof in Ebikon soll eine neue Antenne die Zugstrecke besser abdecken. (Bild: Neue LZ)

Die Swisscom will vorallem eine bessere Abdeckung auf der Zugstrecke zwischen dem Rotsee und dem Bahnhof Ebikon erreichen. Die Einsprecher machen geltend, dass die zusätzlliche Strahlenbelastung nicht verhältnismässig ist, um auf der kurzen Zugstrecke eine bessere Abdeckung zu erreichen. «Es ist unbestritten, dass eine Mobilfunkantenne ins umliegende Gebiet ausstrahlen wird. Diese Antenne strahlt aber vorwiegend auf das Gebiet des Bahnhofs und der Bahnlinie», schreibt die Gemeinde. Der Gemeinderat kommt zudem zum Schluss, dass er die Anliegen des Siedlungsleitbildes gebührend berücksichtigt habe. Der Gemeinderat hat die Begehren geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass er am vorgesehenen Standort bei der Lindenhofscheune festhalten wird.

Der Kanton Luzern hat im vorliegenden Fall die eingegangenen Einsprachen abgewiesen. Er begründet den Entscheid damit, dass der Gemeinderat diverse weitere Standortevaluationen durchgeführt hat und der eingereichte Standort eine Versorgungslücke abdecke. Des Weiteren sei die Anlage bei der Scheune von Weitem kaum wahrnehmbar und gliedere sich optimal in die Landschaft ein.

pd/rem